Uli und die Christuskirche

Was war - was ist - was kommt

Advent

Advent ist noch nicht Weihnachten


Advent- das ist die Zeit der Vorfreude und der Erwartung. Wir bereiten uns auf Weihnachten vor. In all der vielleicht eiligen Zeit sollten wir auch ein wenig zur Ruhe kommen. Wir haben einen Adventskranz und an jedem Adventssonntag zünden wir eine Kerze an und sehen ..... Weihnachten kommt.

Auf der Gemeindewebsite habe ich einen schönen Adventskalender gefunden. Der ist von der evangelischen Kirche Mitteldeutschland. Hier gehts zum Adventskalender.

Über den Advent kann man viel sagen und schreiben und diese Arbeit brauche ich hier nicht zu machen, denn viele tolle Menschen haben es schon gemacht. Und eine der besten Adventsseiten finden sie einfach bei unserer Kirche, der EKD. Folgen sie hier dem Link Advent und lassen sie sich überraschen und inspirieren. Schöne inspirative Seiten warten auf Sie.

Ich freue mich auch schon auf den Kalender "der andere Advent". Ein Kalender mit schönen täglichen Impulsen bis zum 6. Januar. 

Es ist Advent und Maria und Josef sind voller Hoffnung und Erwartung. Maria ist schwanger und das große Ereignis steht bevor. Und genau zu dieser Zeit müssen sie losziehen. Wegen einer politischen Entscheidung, ein diesem Fall eine Volkszählung, müssen sie ihr warmes Heim verlassen und wandern los. Noch wissen sie nicht, dass sie keinen Platz haben werden. Doch im Stall steht schon die leere Futterkrippe. 

Auch heute sind viele Menschen unterwegs ohne zu wissen, wo sie die nächsten Nächte verbringen, Was gibt es zu Essen, hält die Kleidung warm? In dieser teils unwirklichen Zeit fällt die Hoffnung schwer. Wird ihr Glaube sie tragen? Werden sie Menschen finden, die Hilfe bieten? Advent...Zeit der Erwartung und der Hoffnung.


Die erste Kerze brennt! Wir waren dabei.... kleiner Bericht vom Familiengottesdienst weiter unten.

Am 6. Dezember ist Nikolaus. Der Nikolaus als Vorbote von Weihnachten. So heißt es in dem bekannten Nikolausgedicht von Theodor Storm (1817-1888):

"Von drauss’ vom Walde komm ich her,
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein sitzen.
Und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
Und wie ich so strolcht’ durch den finstern Tann,
da rief’s mich mit heller Stimme an:
„Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan.
Alt’ und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruh‘n.
Und morgen flieg’ ich hinab zur Erden,
denn es soll wieder Weihnachten werden“!
Ich sprach: „O lieber Herr Christ,
meine Reise fast zu Ende ist.
Ich soll nur noch in diese Stadt,
wo’s eitel gute Kinder hat.“
„Hast denn das Säcklein auch bei dir?“
Ich sprach: „Das Säcklein, das ist hier:
Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
fressen fromme Kinder gern.“
„Hast denn die Rute auch bei dir?“
Ich sprach: „Die Rute, die ist hier:
Doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil, den rechten.“
Christkindlein sprach: „So ist‘s recht:
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!“
Von drauss’ vom Walde komm ich her,
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich’s hier innen find’,
sind’s gute Kind’, sind’s böse Kind’?

Er kommt in die Stadt und fragt wie es denn so steht mit dem Frieden? Er bringt Geschenke für die lieben Menschen und für die anderen hat er eine Rute dabei, die ermahnen soll. Also müssten ja heute die Ruten in vielen Ländern ja Hochkonjunktur haben :-). Mal im ernst. Es ist ein schöner Tag, vor allem für die Kinder. Sie putzen vielleicht hier Schuhe, oder stellen Teller raus und hoffen, das am Nikolaustag dort eine Kleinigkeit liegt. Vielleicht auch in den Socken die aufgehängt werden. Es ist ja schon fast ein ....kleines "Vorweihnachtsfest". Es werden Gedichte und Nikolauslieder aufgesagt und gesungen. Der Nikolaustag erinnert daran, das man großzügig Schenken darf, vor allem die Menschen, die es zum Leben brauchen aber auch um anderen Menschen eine Freude zu machen. Also....freuen wir uns auf den Nikolaustag.


Hier noch eine kleine Nikolausgeschichte der Friedenshoffnung: "Es war Ende November und in dem kleinen Dorf herrschte eine ruhige, aber spürbare Aufregung. Die Bewohner bereiteten sich auf den Advent vor, die Zeit der Erwartung und Vorbereitung auf die Ankunft Jesu Christi. In dieser Zeit gab es eine ganz besondere Tradition: den Nikolaus.
Jedes Jahr am 6. Dezember kam der Nikolaus in das Dorf und brachte den Kindern kleine Geschenke. Doch dieses Jahr war alles anders. Die Menschen hatten genug von Krieg und Gewalt gehört, von Zerstörungen und Leid in der Welt. Sie sehnten sich nach Frieden. Und so beschlossen sie, den Nikolaustag zu einer besonderen Gelegenheit zu machen.
Als der Advent begann, schmückten die Bewohner das Dorf mit Lichtern und bunten Girlanden. Jeden Abend kamen sie zusammen, um sich auf den Frieden zu besinnen und für eine bessere Welt zu beten. Sie entzündeten eine Kerze nach der anderen und sangen Lieder der Hoffnung und des Zusammenhalts.
Der Tag des Nikolaus näherte sich, und die Kinder waren voller Vorfreude. Doch anstatt die üblichen Geschenke zu erwarten, hatten sie etwas anderes im Sinn. Sie wollten dem Nikolaus ihre Wünsche für Frieden mitgeben.
Als der 6. Dezember heranrückte, strömten die Menschen auf den Marktplatz zusammen. Sie hatten kleine Briefe voller Hoffnung und Sehnsucht geschrieben und sie sorgfältig in einen Korb gelegt. Mit erwartungsvollen Augen sahen sie in den Himmel, während die Glocken der Dorfkirche erklangen.
Plötzlich, wie aus dem Nichts, tauchte ein alter Mann in einem roten Mantel mit einer großen Bommelmütze auf. Es war der Nikolaus. Er lächelte liebevoll und nahm den Korb mit den Wunschbriefen in die Hand.
Die Menschen hielten den Atem an, als der Nikolaus die ersten Briefe öffnete. Er las von Sehnsucht nach Versöhnung, nach Liebe und Vergebung. Er las von Frieden in den Herzen und Frieden in der Welt.
Der Nikolaus ließ den Korb auf den Boden sinken und hob die Arme zum Himmel. "Möge euer Wunsch nach Frieden in Erfüllung gehen", sprach er mit sanfter Stimme. Und in diesem Moment erhellte ein unglaubliches Licht den Himmel. Über dem Dorf erschienen Sterne und ein Regen aus funkelnden Lichtern.
Die Menschen schauten staunend und fühlten eine tiefe Freude in ihren Herzen. Der Nikolaus hatte ihre Wünsche erhört. Der Frieden, nach dem sie so lange gesucht hatten, schien endlich möglich zu sein.
In den folgenden Tagen verbreitete sich die Geschichte des Wunders im Dorf. Die Menschen begannen, einander mit mehr Freundlichkeit und Respekt zu begegnen. Sie engagierten sich für Projekte, die das Zusammenleben stärkten und die Bedürfnisse der Gemeinschaft erfüllten.
Der Advent war zu einer Zeit der Hoffnung geworden, des Wartens auf Frieden. Und das Dorf erkannte, dass Frieden nicht nur ein Geschenk sein kann, sondern auch eine Verantwortung, die es zu wahren gilt. Sie hatten erfahren, dass das Warten auf Frieden sich lohnt, und so bereiteten sie sich nicht nur auf die Ankunft Jesu vor, sondern auch auf eine Welt, in der Frieden Wirklichkeit werden kann."

Am ersten Advent hatten wir einen Familiengottesdienst mit dem Kindergartenkindern. Hui.... die Kirche war mal wieder schön gefüllt und die Kinder haben uns einen schönen Gottesdienst bereitet. Sie hatten schöne Adventslieder und ein tolles kleines Anspiel gemacht. Danke an alle Beteiligten und auch danke, dass sich die Familien auf den Weg gemacht hatten, um in der Kirche diesen Gottesdienst zu feiern.

Die Eltern und Gottesdienstbesucher können es bezeugen: Es wurde die erste Kerze angezündet und ein kleiner Winterbaum mit Sternen versehen. Bringt in die Welt nun ein Licht. Der Altar war adventlich in den vorgesehenen Farben geschmückt.