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Der Himmel...

geht--über allen auf.... Den Himmel sehen... durch die Blätter der noch grünen Bäume. Wolken ziehen auf.. nach langer Trockenheit... Vielleicht ist das ein Privilleg und wir wissen es gar nicht zu schätzen. Inzwischen hat es in zwei Tagen doppelt so viel geregnet, wie den ganzen August. Die Bäume und Pflanzen wisses es zu schätzen und um ehrlich zu sein.... ich auch.... Danke für die Sonne und danke für den Regen. Ohne Licht und ohne Wasser ist kein Leben möglich.

 


 

Die Kehrseite des Sommers

Viele Menschen freuen sich auf den Sommer. Das schöne Wetter genießen, reisen, Sonnenschein. Aber dieses Jahr hat der Sommer hier im Rhein-Sieg-Kreis auch seine Kehrseite gezeigt. Das Bild zeigt ein Maisfeld...ja Meisfeld. Hier ist von "Grün" aber auch nichts zu sehen. Die Trockenheit und Hitze machen in diesem Fall eine gute Ernte zunichte. Sicherlich können die Reste noch irgendwie gebraucht werden. Aber ein wirklicher verdienst der Landwirte, die hier so viel Arbeit reingesteckt haben ist wohl eher nicht in Sicht. Ernteausfälle durch Krieg in der Ukraine und Ernteausfälle durch Witterungsbedingungen Weltweit treffen zusammen.

Wie war das doch mit "Murphys - Gesetz"! "Alles was schiefgehen kann, geht auch schief". Gut das ist nicht naturwissenschaftlich Belegt, aber oft trifft es leider zu. Eigentlich zeigt es uns Menschen aber nur die Grenzen auf. Wir haben eben nicht alles im Griff und können auch nicht alles kontrollieren. Aber das heißt ja nicht, dass wir unser bestes Versuchen sollten, um alles zu tun, damit wir ein friedliches und sorgenfreies Leben leben können.... und das wenn es geht eben nicht nur in unseren eigenen vier Wänden. Wir sollten uns bemühen, dass es den Menschen Weltweit gut geht und helfen wo wir können. Egoismus sollte ein gestriger Begriff sein. Oder wie der Kölner sagt: "Man muss auch gönne könne" oder so.

 

 


 Bezinpreis

Also  der Zuschuss an den Tankstellen soll fallen und schon geht die Debatte in die nächste Runde. Ich bin Autofahrer, ich bin Fahrradfahren und ich bin Fussgänger und ja... ich wohne. Und wenn ich mal überlegen was das soll mit dem Tankrabatt, kann ich eigentlich nur den Kopf schütteln. Umweltpolitik...weg vom Auto... und dann Tankrabatt. Das ist ja wohl der größte Schwachsinn den man verzapfen kann. Dafür sollten man lieber für 'jedermann' der wohnen muss den Strompreis senken. Und, liebe Autofahrer, mal ehrlich.... wann seit ihr eigentlich das letzte mal geblitzt worden?..lange her... Aber nur...weil kein Blitzer da war...oder?

Ich wollte vergangenen Freitag nachmittag in Ruttscheid die Königswinterer Straße überqueren. Mit meinem Fahrrad. Es war mir fast nicht möglich. Ja es war viel Verkehr aber vor allem war es wohl der Ansporn ,der Fahrer,  mal alles aus den 150 PS und mehr herrauszuholen. Ich schätze mal das von 100 Autos vielleicht, wenn es hoch kommt, einer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten hat. Das war dann der Moment, an dem wir dann die Straße überqueren konnten und der(Fahrer der gemäßigt fuhr) hatte dann eine schöne lange Schlange hinter sich. Danke mal dafür.

Aber bei der  Fahrweise der meisten möchte ich mal meinen, das der Sprit auch mit 2,40 Euro noch zu preiswert ist. Mit angemessener Fahrweise kann man bis zu einem fünftel an Sprit einsparen. Also anstatt von allen, auch nicht Autofahrern, das Steuergeld zu verpulvern, lieber an die Eigenverantwortung der Autofahrer appelieren. Das müsste der FDP doch auch genügen. Und wohnen..... möchte tatsächlich jeder. Also bitte unsere Steuergelder da einsetzen, wo jeder etwas davon hat.

Und die Umwelt sagt auch DANKE.....PS.... Ich gelobe auch nicht mehr so zu rasen!

 


 

Jeck im Sunnesching

Karneval im Sommer. So lese ich in meiner Tageszeitung die große Überschrift auf der Titelseite. Es wird berichtet, dass gefeiert wurde und Tausende kamen zusammen. Endlich Karneval feiern, Spaß haben...egal was für Energie dabei draufgeht...koste es was es wollen. Aber... es ist schön wenn die Mensch wieder singen und feiern und so Hoffnung ausstrahlen.... Oder ist es etwa nur der Gedanke: "Bevor alles den Bach runtergeht...nochmal richtig auf den Putz hauen!". Na...das glaube ich nicht. Vielmehr freut es mich, obwohl ich ja evangelisch bin, das der Karneval, der ja eigentlich ein katholischer Brauchtum ist, von so vielen Menschen gefeiert wird. Endlich mal positive Nachrichten für die Kirche. Feiern bis zum sommerlichen Aschemittwoch, wann immer der auch sein mag. Oder fragen da die Feierenden gar nicht, was es eigentlich mit Karneval auf sich hat?..Neee... das glaube ich nicht. Heute ist man doch aufgeklärt und man weis was man tut....Oder? Aber ich will kein Spielverderber sein...feiert mal schön....aber macht euch doch auch beim feiern, nicht nur bei politischen Parolen mal Gedanken....was ihr eigentlich feiert und tut. Aber wir sind ja im Rheinland.....Hauptsache verkleiden und so tun als ab man wer anders ist. Und dann liebe auch ich das alte "Karnevalslied"...."oh leever jod....gib uns Wasser...."

Also bis dann und viel Vergnügen.

 


 

Gottesdienst im August

Es ist Sonntag und ich beschließe in den Gottesdienst zu gehen. Ich habe es nicht bereut. Alte und neue Gesichter im Gottesdienst. Eine Predigt zum Wochenspruch und eine Liedauswahl die ich mit nach hause nehmen. Besonders das letzte Lied, im EG Nr. 430, fand ich doch sehr Zeitgemäß:

"Gib Frieden, Herr, gib Frieden, die Welt nimmt schlimmen Lauf. Recht wird durch Macht entschieden, wer lügt, liegt oben auf. Das Unrecht geht im Schwange, wer stark ist, der gewinnt. Wir rufen: Herr, wie lange? Hilf uns, die friedlos sind.

2.Gib Frieden, Herr, wir bitten! Die Erde wartet sehr. Es wird so viel gelitten, die Furcht wächst mehr und mehr. Die Horizonte grollen, der Glaube spinnt sich ein. Hilf, wenn wir weichen wollen, und lass uns nicht allein.

3....

4...Gib Frieden, Herr, gib Frieden: Denn trotzig und verzagt hat sich das Herz geschieden, von dem, was Liebe sagt! Gib Mut zum Händereichen, zur Rede, die nicht lügt, und mach aus uns ein Zeichen, dafür, dass Friede siegt."

Bei allen schönen OPEN- Air Veranstaltungen, die diese Woche in Bonn und Umgebung stattfinden ( von Narrentreffen bis Pop und Rock), trifft das Lied doch den Zeitgeist unserer Zeit. Wir können uns mit vielen schönen und kulturellen Dingen ablenken, es ist und bleibt eine bedrückende Zeit mit Krieg in Europa und der Welt, mit Inflation und EnergieNot, mit Umweltzerstörung und Trockenheit mit........

Gut das wir uns ablenken können und gut das wir mit solchen Liedern aufgeweckt werden. Von der Hoffnungslosigkeit zur Hoffnung auf Frieden und Hilfe von einer göttlichen Macht, die wir nie verstehen werden. Mögen die guten und schönen Seiten des Lebens die Oberhand gewinnen. Oder wie es in fantastischen Filmen heißt:

"Möge die Macht mit uns sein"

 


Bücherverbrennung?

Die Losung für die kommende Woche lautet: "Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade." Was ist damit gemeint? Wer sind die Hochmütigen. Ich schlage im Wahrig nach. Also es wird so beschrieben: "Übertrieben, unberechtigt stolz, sich für besser, klüger haltend als die anderen" Aha. Ich habe für einige meiner Mitmenschen einen anderen Sprachgebrauch. Ich sage immer, dass sind die über 300 jährigen. Denn die wissen so viel und haben schon so viel gemacht, das ich für diese Leistungen mindestens 300 Jahre brauchen würde :-). Aber was haben die Hochmütigen mit meiner Überschrift zu tun?

Nun ich lese heute, das die Winnetou Bücher verboten werden sollen, da sie Rassismus enthalten. Auch die ARD setzt die Filme ab. Und da bin ich, mit meinem ....Kleingeist... und frage mich allmählich, ob hier nicht bald übertrieben wird. Gut es gibt regelrechte Hetzschriften, die nicht gelesen oder verbreitet werden sollten. Aber Literatur aus früheren Jahrzehnten und Jahrhunderten mit heutigem Maßstäben zu messen?!. Also ich bin fest davon überzeugt, das dann über 80 Prozent von alter Literatur nicht mehr auf den Markt gelangt. Also die große Bücherverbrennung kommen könnte. Und das nicht nur für Romane und Geschichten von Karl-May oder Astrid Lindgren. Nein dann kommen auch historische Leute auf den Index. Dichter und Denker, Politiker und Schauspieler und wie sieht es mit den Religionen aus? Die Bibel verbrennen, den Koran verbrennen, die Thora verbrennen? Also Religion abschaffen und dann auch den freien Willen der Menschen....? Und das nur damit die Experten für Recht und Ordnung ihren Willen bekommen, also die Hochmütigen? Wie gut das sie vor Gott nicht bestehen. Und wenn mann schon die Bücher und alten Zeitschriften ins Visir nimmt, dann kann man doch auch mal über die so genannten sozialen Medien nachdenken.... Was da manchmal geäußert wird geht nämlich auch manchmal ganz schön unter die Gürtellinie. Hier wäre dann ei Verbot von...facebook, whats app und und und und auch greifbar. Also ich meine: Man kann die Ball auch flach halten und sollte mal ein gesundes Augenmaß für solche Dinge entwickeln. Also ich, werde es sicherlich nicht mehr schaffen, meine vergangenen Jahrzehnte aus meinem Gedächtnis zu löschen, nur weil es im Moment einigen Experten so recht wäre. Und wenn ich in der Bibel lese, das die Frauen eine untergeordnete Rolle spielten (überwiegend) dann ist das dem damaligen Zeitgeist geschuldet und wer es liest, weiß das in der Regel auch. Und was Rassismus betrifft, brauchen wir gar nicht in alten Büchern zu schauen. Heute und Jetzt.... z.B. Ukraine-Russland Krieg... Aha.... Warum in die Ferne schweifen, wenn die Wahrheit ist so nah.

Sich um diesen Frieden zu bemühen halte ich für sinnvoller, als in alten Romanen oder Kinderbüchern die Wurzel alles Übel zu suchen. Denn.... auch wenn ich heute einen "Dickmann" esse, weiß ich, das der früher "Negerkuss" hieß und da frage ich mich:

Die Dicken werden doch mit dem "Dickmann" diskriminiert und bitte was sollte ich gegen einen Kuss haben, ein Zeichen der Zuneigung und Liebe?

Also bitte.... Last Winnetou doch einfach mal so sein, wie Karl-May ihn gesehen hat. Ihr lieben Experten.... könnt ja gerne eigene Bücher über den "Wilden Westen" schreiben..... Ich liebe das Lied.... "Die Gedanken sind frei....."


 

 

Wasser

 

Also ob wir es geahnt hätten. Da haben wir uns zwei zusätzliche Regenwassertonnen besorgt und konnten diese auch schon nutzen. Aber nun. Seit Wochen sind die leer und es ist auch kein großer Regen in Sicht. Das ist ja schon erschreckend. Da merkt man erst, mit welchen Privilegien wir hier bisher leben durften. Also wir haben ja schon einige trockne Sommer erlebt und darum haben wir ja auch ....aufgestockt...; aber so wie jetzt hatten wir es nicht gedacht. Der Rasen sieht eher aus wie Steppe und um ehrlich zu sein, will ich mir gar nicht vorstellen, wie es in der Wüste ist. Ohne Wasser.... keinen Tag würde ich das wahrscheinlich überstehen. Wasser ist schon eines der höchsten Güter dieser Erde und wenn wir es jetzt nutzen, muss man sich fragen, ob man sich freuen oder schämen soll. Ich habe gestern sogar einige Kannen Wasser an unseren Ahornbaum gegeben, bevor er die Blätter verliert. Sozusagen als Belohnung für einen Baum, der mir so viel Schatten gibt. Unter dessen Blätter ich in der Hängematte liegen kann und wenn der Wind durch den Baumgipfel weht, fühlt man sich wie im Paradies. Ich hoffe jeden Tag, das wir noch genug Wasser haben und uns abends den Staub des Tages abduschen können. Was eigentlich eine Selbstverständlichkeit war.... ist vielleicht bald ein Luxus, den sich nicht alle mehr leisten können. Mein Gott.... wir müssen sehr schnell umdenken und sparsamer mit unseren so wichtigen Ressourcen umgehen. Und vor allem sollten wir uns dankbar erweisen, wenn wir sie haben.

 

 

                                         Der Regen,

 

der köstliche,

sanfte Regen

ströme auf dich herab.

Die kleinen Blumen

mögen zu blühen beginnen und ihren

köstlichen Duft

ausbreiten,

                                                 wo immer du gehst.


 

Bibel aktuell

Beim Aufräumen fällt mir meine Jubiläumsausgabe der Lutherbibel in die Hände und ich schlage sei mittig auf und lande bei Jeremia 4,23. Die Überschrift: DAS CHAOS KEHRT ZURÜCK. Ach dachte ich.... kommt mir doch bekannt vor. Ich lese: "Ich sah das Land, und siehe, es war wüst und leer,.......ich sah, und siehe, das Fruchtland war eine Wüste, und alle seine Städte waren zerstört ....Alle Städte fliehen vor dem Geschrei der Reiter und Schützen...."

Natürlich ist das alles mal so aus dem Zusammenhang gerissen aber: Das hätte so auch heute morgen in der Zeitung stehen können. Also die Probleme die wir heute haben, hatten schon die Menschen vor Tausenden von Jahren und dazu kann man sich ja mal gedanken machen. Zum Beispiel: Die Bibel ist nicht nur ein Geschichtsbuch und Wegweiser, sondern auch ein Buch zum Gedanken anregen und dann eben auch ein Buch, was einem Hoffnung macht. Denn bei aller Grausamkeit und Hoffnungslosigkeit von der in der Bibel berichtet wird; und die viele Menschen,die das  auch heute so sehen, gibt es eben doch die Hoffnung. Die Hoffnung auf Besserung, die Hoffnung auf Einsicht, die Hoffnung, das alles gut wird, so schlimm es auch scheinen mag.

Vielleicht wollen uns die Schreiber der Bibel eins sagen: "Wenn ihr keine Hoffnung mehr habt, gebt ihr auf und die Menschheit ist verloren". Man mag ja an Gott, in welcher Form auch immer, glauben oder nicht; ich glaube das Gott uns im Inneren eine Hoffnung gibt. Wir können sie annehmen oder nicht. Das liegt in unserer Entscheidung. Viele Gläubige sagen, das alles Gottes Plan ist. Ich glaube das nicht, denn was soll das für ein Plan sein. Dürre, Überschwemmungen, Krieg, Hunger, Elend für viele und Reichtum für wenige.... ein scheiß Plan wäre das. Nein ich glaube das uns der "Gott gewordene Mensch" Jesus einfach nur den Weg und die Türe zeigt. Den Weg beschreiten und durch die Türe gehen, müssen wir selber.  Der Weg der Zuversicht und Hoffnung, der Weg der Zuneigung und Liebe. Das ist der Weg der uns ans Ziel bringt. Die Menschen die den Weg der Zerstörung und des Krieges, des Elend und des Egoismus wählen, die werden ... hoffentlich... erkennen, das sie auf dem falschen Weg sind.

Wie dem auch sei... die Bibel, ein Buch was an Aktualität noch nichts verloren hat und daher sollte man doch tatsächlich öfters mal in den Gottesdienst gehen um zu hören, wie der ein oder andere Prediger uns die Worte erläutert und darüber nachdenken, ob er nah dran ist :-). Ich weiß es nicht und manchmal ist es gut, wenn wir Dinge nicht wissen und einfach nur Vertrauen haben.

Zur Zeit vertrauen ich darauf, das es doch wieder regnet und wir aufatmen können. Und wenn jemand sagt, ein schöner Sommertag kommt und meint: Es wird wieder schön warm über 30 Grad im Schatten.... Das ist ein falscher Prophet.... denn schön ist das nicht...In diesem Sinn: "Einen schönen Tag noch.... möge die Macht mit euch sein"

 


 

Energie sparen

Wir alle sollen Energie sparen und wir versuchen es auch im Kleinen so gut es geht. Gut...vielleicht noch nicht genug. Aber wir kriegen es ja auch jede Woche gezeigt, dass im Großen Umfang Energie sozusagen in die Tonne gekloppt wird. Heute bat unsere Postzustellerin ob sie ihre Wasserflasche auffüllen darf. Natürlich... das ist kein Thema. In einem kurzen Gepräch stellte ich fest, das die Postzusteller, die ja auch nicht gerade zu den Großverdienern gehören, ganz schön zu schleppen haben. Und das Tag für Tag, eben auch bei über 32 Grad C im Schatten. Und ich schaue in meinen Briefkasten und finde..... das wohl unnötigste was man in dieser "Energiesparzeit" sehen will. Die massen von Werbeprospekte. Nicht nur das die Zusteller mit diesem "::::Mist" beschäftigt werden, sondern man sollte sich mal überlegen, wie viel Energie erforderlich ist, um diese Prospekte zu ersstellen. Hier ist ein riesiges Energie Sparpotenzial. Zum einem die Herstellung und zum anderen die Weckung von Bedarf, den man ohne die Prospekte gar nicht hat. Da gibt es Angebote im 25 km entfernten Laden. Man steigt ins Auto, fährt hin und kauft es dann doch nicht. Ich meine, dass hier eine Regelung gefunden werden müsste, die diese Werbung in Zeiten der Energieeinsparung untersagen sollte. Freie Wirtschaft Hin oder Her.... Dieser Unsinn sollte sofort aufhören. Wir sollen "frieren" und da bekommen wir Papier für die Papiertonne geliefert, nur um diese zu füllen. Und wir werden hier auch nicht gefragt, ob wir es haben wollen. Die Prospekte werden mit der Post verteilt. Eigentlich Unglaublich. Auch die Post sollte mal nicht so ...Gierig... sein und da an Umwelt, Energiesparen und vor allen mal an die eigenen Mitarbeiter denken. Einfach nur mal nachgedacht.

 


 Lebensträume

Da sagt Ehepaar aus der Nachbarschaft, dass sie alles verkaufen und sich einen Traum erfüllen wollen. Sie wollen aus dem Hamsterrad raus und auf Weltreise gehen. Ja...darüber lohnt es sich mal nachzudenken. Eine schöne Idee, die Welt kennen lernen, Abenteuer erleben, das Leben in vollen "Zügen" genießen. Sollte ich da neidisch sein? Nun ja... darüber kann man nachdenken und das habe ich auch getan. Mit dem Ergebnis: Ich liebe mein sogenanntes "Spießerleben". Ja, trotz Pandemie, Krieg in der Ukraine, bevorstehende Versorgungskriese von Strom und Gas. Ach ja... das kann man auf Weltreise natürlich auch haben. Also wie sieht denn mein Hamsterrad aus? Gut... da ist der Montag oder der Donnerstag mit putzen oder dem "Zwischensaugen". Mein gemütliches Zimmer und mein eigenes Bett. Die Hängematte im Schatten der Bäume ; in der ich liege und der Wind leicht über mein Gesicht geht. In der ich in den Himmel schaue und einfach nur dankbar bin. Da ist das Trinkwasser, das noch direkt in mein Haus kommt. Da ist die Frühsonne die mein Gesicht erwärmt und da ist der Schatten in dem ich mich entspannen kann. Hier kann ich in Ruhe die Vögel beobachten und kein Löwe springt mich von der Seite an :-). Hier genieße ich meinen Esspresso mit Keks und lege die Beine hoch wenn ich erschöpft bin. Hier in meinem Zuhause. .... Also, ich nenne mein Zuhause nicht Hamsterrad, ich nenne mein zu Hause das "Paradies" in dem ich heute schon lebe, wofür ich meinen Schöpfer jeden Tag nur Danken kann. Für dieses großartige Geschenk und mein größter Wunsch wäre es, wenn es allen Menschen so ergehen könnte. Also ich möchte mir das Elend der Welt nicht auch noch persönlich ansehen. Und auch die großen Wunder dieser Welt brauche ich nicht zu bereisen. Denn wenn ich genau hinschaue, was ich wohl wissentlich manchmal vermeide, dann ...ja dann gibt es das auch genau vor meiner Haustüre. Lange habe ich als Küsster in der Kirche gearbeitet und spaßeshalber immer gesagt, dass ich an dem Wunder arbeite. Doch dann habe ich festgestellt, dass das Wunder schon längst da ist. Jeden Tag, mit jedem Menschen, zu jeder Stunde.

Die große Frage ist eigentlich nur: Wie gehen wir damit um und wie erhalten wir es.

Ich wünschte ...diese Frage würden sich auch die Putins und Erdogans und Präsidenten und Könige auch jeden Tag stellen und dann.... ja dann vielleicht auch mal verantwortlich damit um gehen. Denn der Mensch.... sollte überall auf der Welt gleich viel zählen. Man bedenke.... Gott läst die Sonne scheinen über Gut und Böse und er lässt seinen Regen niedergehen auch über Gut und Böse... Ein solcher Gott macht keine Unterschiede.... Aber wir denken unterschiedlich. Also wünsche ich meinen Nachbarn alles Gute mit ihrem Plan und ich.... ich freue mich jeden Tag in meinem Paradies :-)

 


Es ist zu heiß..... Der schönste Regen des Jahres war leider viel zu wenig. Im ganzen Juli hat es nur 14 mm in Sankt Augustin geregnet. Das ist bei diesen Temperaturen so gut wie nichts. Wir denken über einen Garten-Wasserzähler nach. Denn das Wasser erreicht mit Sicherheit keinen Kanal.


Der schönste Regen des Jahres

 Der Regen,

der köstliche,

sanfte Regen

ströme auf dich herab.

Die kleinen Blumen

mögen zu blühen beginnen und ihren

köstlichen Duft

ausbreiten,

wo immer du gehst.

 

Es ist Juli! Sommer! Und die Temperaturen steigen. In der Wohnung meiner Tochter stehen Renovierungsarbeiten an. Die alte Küche hat ausgedient und eine neue Küche kommt. Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ich habe Glück. Der Elektriker kommt und der Installateur auch. Die Küche wird geliefert. Teile fehlen und auch sonst ist nicht alles wie es sein soll. Der heißeste Tag es Jahres kommt mit fast 40 Grad C. Die Regenwassertonnen sind seit Tagen leer und aus der Zisterne habe ich den letzten Tropfen unter den Baum gegeben. Man stöhnt vor wärme. Wir haben verdunkelt und in der Wohnung ist es noch angenehm. Aber wie lange noch? Die Wettervorhersagen künden uns teilweise Gewitter und Wind an. Es soll kühler werden. ...Kühler....30 Grad nur oder so.... haha...! Ich mache einen kleinen Regentanz und Annegret hofft, das es keinen Sturzregen gibt und die ganzen Pflanzen daniederliegen. Die sehen jetzt schon geschafft aus. Wie wir Menschen. Und nun:

Seit gestern abend bis stand jetzt hat es geregnet. 10mm. Und wie: Ich kann nur eins sagen und dem Schöpfer Danken:

ES  IST DER SCHÖNSTE REGEN DES JAHRES!

Langsam....ohne Sturm... nicht geplästert.. einfach wie ein schöner Landregen. Leicht - regelmäßig mit kleinen Pausen. Man sieht und kann es spüren. Die Natur um mich herum atmet auf. Und auch ich bekomme wieder ganz anders Luft. Es hat abgekühlt und man fühlt sich direkt wohler. Wie heißt es so schön: Gott läst Regnen auf Gut und Böse und läst die Sonne scheinen auf Gut und Böse aber jetzt.... in diesem Moment... ist es ein Geschenk für alle. Einen solchen Regen hoffe ich auch für die Menschen in Südeuropa die so schrecklick unter den Bränden leiden. Möge ein Regen den Menschen Hoffnung bringen und die Feuerwehr erfreuen.

Wasser ist ja bekanntlich Fluch und Segen. Und heute, ja heute.... man muss sich fragen, ob man soviel Segen verdient hat! DANKE für den schönsten Regen des Jahres!


 Frauen Fussball EM

Also ich habe jetzt schon einige Spiele gesehen und muss zugeben: Die Frauen stehen den Männern in nichts nach. Die Spiele sind durchaus spannend. Es ist schöner Fußball mit tollen Spielzügen, guten Torschüssen und ein hin und her, dass man sich als Zuschauer nicht gelangweilt fühlt (außer wenn eine Manschaft 8:0) gewinnt. Es sind zwar schöne Tore und guter Fußball aber nach dem 4:0 ist doch ein Teil der Spannung raus. Aber das ist im Männerfußball ja nicht anders.

Ich bin zwar kein Fachmann aber ich finde durchaus, dass das sehr guter Fußball ist.

Eine schöne Abwechslung in diesem Sommer neben dem ganzen Choas in der Welt.

 


 Ahr - Hochwasser

Vor einem Jahr brach die Sintflut über das Ahrtal herein. Viele Menschen fanden den Tod oder verloren auf einen Schlag alles was sie hatten. Ich glaube nicht, dass man sich von so einem Schlag wirkllich erholen kann. Egal wer Hilft ob menschlich oder finanziel. Vielleicht wird der Schmerz gelindert, aber die Narben bleiben. Und auch die Frage z.B. im Leserbrief einer Tageszeitung, ob man nach so einem Jahrhundert Hochwasser, denn jetzt hundert Jahre ruhe hat, kann so wirklich keiner beantworten. Und wer das vorgibt, der lügt. So ein Hochwasser, so schlimm es wirklich ist, kann sich natürlich jederzeit wiederholen. Aber es kann auch sein, das man in 5 Jahren sagt: "Wisst ihr noch, das hier mal ein Bachbett war". Den Trockenheit kann genau so grausam sein. Ich meine, das wir das ändern müssen, was uns Möglich ist und dann eben auch Hoffen und beten, ja beten, das wir vor Schaden bewahrt werden.

Wünschenswert ist natürlich ein richtiges Maß. Regen, aber nicht zu viel, Sonne aber nicht zu viel und am liebsten so, wie wir es uns wünsche. Aber das Leben ist kein Wunschkonzert und so sollten wir uns bewust machen, das alles Möglich ist und auf das Beste hoffen.


 

Wasser

Ein Jahr ist es her, dass das Hochwasser viele Menschen ins "Unglück" gestürtz hat. Das war im Juli. Und dieses Jahr? zur Zeit hört man von ausgetrockneten Flüssen wie z.B. den Po in Italien und von Waldbränden in Folge der Trockenheit. Und auch bei uns im Garten kann man es sehen: Es fehlt an Regen. Wir kommen mit dem gießen kaum nach. Es gibt sicherlich einiges was gut wächst aber auch vieles was dringend Wasser braucht. Ich glaube das Wasserknappheit viel bedrohlicher ist als Gas oder Öl Knappheit. 

Und da lese ich heute die Tageslosung, also am 9.7.22 und die verspricht zumindest Hoffnung, auch wenn die Meteorlogen was anderes für die nächsten Tage propheseien:

Tageslosung ein Text aus Jesaja 48,21: "Sie litten keinen Durst, als der HERR sie leitete in der Wüste. Er ließ ihnen Wasser aus dem Felsen fließen." und in Johannes 7,37 steht: "Jesus spricht: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!"

Ich weiß.... die Realität und Glaube sind oft zweierlei. Aber alleine die Texte sagen uns viel. Nämlich, das das Thema Trockenheit, Wüste und Durst ein Thema ist was es schon vor über 2000 Jahren gab. Und dann kann man mal überlegen, was der Mensch in der ganzen Zeit diesbezüglich getan hat. Er hat unzählige Kriege geführt. Er hat gelernt und lesen und zu schreiben. Er hat Erfindungen gemacht die uns das Leben erleichtern. Er hat dem Menschen "Flügel" bzw. Flugzeuge gebracht und wir sind sogar ins All geflogen. Und was hat er Mensch mit dem über 2000 Jahre altem Problem mit dem Wasser gemacht? Es wurden Staudämme gebaut und in vielen Teilen der Erde eine Wasserwirtschaft eingerichtet. In vielen Ländern sind die Flüsse auch wieder sauberer geworden und dennoch: 

Wir lesen im Jahr 2022: Wasser wird knapp und Wasser wird bedrohlich. Das Thema Wasser wird die Menschheit bis in die letzten Tage beschäftigen.

 


 DANKE

Heute will ich mal nicht mäckern :-) sondern einfach mal kurz darüber nachdenken, wie toll es doch eigentlich ist, dass es so viele Menschen gibt, die einfach ...HELFEN!

Ob bei Naturkatastrophen, bei der Flüchtlingsarbeit, in Kriesengebieten oder einfach nur zu hause iin ihrem Verein. Oder einfach nur weil sie durch ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft so viel zu unserem Leben beitragen. Auch wenn die viele der Meinung sind, das unsere Gesellschaft immer Egoistischer wird, so bin ich mir sicher, dass das nicht unbedingt so ist. Es gibt ganz viele Liebe unter den Menschen und wenn man genau hinsieht, ist es besser als man denkt. Und daher einfach mal DANKE an alle die helfen.


 Die EU-Erweiterung

Wie sollen wir uns verhalten. Ich meine das es schon richtig ist, wenn wir uns auch solidarisch zeigen. Wie uns die christlichen Werte ja vorgeben, sollen wir ja teilen. Also von unserem Reichtum abgeben. Aber ist das Ganze eine Einbahnstraße? Wenn wir immer nur geben und dann das Gefühl haben, das wir nur ausgenutzt werden, dann wird es nicht funktionieren. Und daher bin ich persönlich gegen eine EU-Erweiterung bevor nicht die entsprechenden Vorraussetzungen erfüllt sind. Also nicht das die Beitrittskandidaten erst ....Reich... sein müssten oder so. Nein, was ich meine ist, dass es in der EU erst einmal geregelt sein müsste, wie man zu einer "einheitlichen"Regelung kommt. Und jeder weiß: Sind nur 4 Menschen beisammen, kann es sehr schnell kommen, das man nicht einer Meinung ist. Und daher sollte es in der EU erst einmal durchgesetzt werden, das für allgemeine Beschlüsse es demokratisch geregelt sein sollte, das es für die Durchführung nicht erforderlich sein sollte, dass alle Mitgliedstaaten zustimmen, sondern das es mit einer Zweidrittel Mehrheit möglich sein muß. Sonst kommt man auf keinen grünen Zweit und es ist für alle EU Bürger nur noch frustrierend. Also  wenn z.B. in einem EU Mitgliedsland die Rechtstaatlichkeit angezweifelt wird oder das Land unter hohen Korruption leidet, dann darf es nicht sein, das dieses Land z.B. EU Vorhaben verhindern kann, wenn mehr als zweidrittel der EU Länder etwas vorranbringen wollen.

In diesem Sinn halte ich die ganze Diskussion um EU-Betritt von Ukraine, Moldawien, Georgien und andere für einen ....Witz... allerdings für einen schlechten Witz. 

Also Helfen ja.... aber bitte nicht mit falschen Versprechen. 

In der Bibel habe ich den Begriff der EU nicht gefunden. Aber auch hier steht schon, dass die Obrigkeit verantwortungsbewußt handeln soll und das erwarte ich von unseren Politikern parteiübergreifend auch. Also nicht Lug und Trug, sondern verantwortungsvoll dem eigenen Volk gegenüber. Mögen die Gedanken Jesus ihnen dabei helfen.


 

Trinitatis oder Dreieinigkeitsfest

Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Viele Menschen, gerade in der heutigen Zeit, hinterfragen solche Sachen und erhoffen sich natürlich auch logische Erklärungen. Für mich ist es nun mal so, dass der Glaube nicht unbedingt an erster Stelle etwas mit Logischen Erklärungen zu tun hat, obwohl es sich nicht ausschließen müsste.

Da ich doch einfach .....gestrickt.... bin ist es für ich einfach erst einmal so:

Der Vater steht für Gott, also für das Leben so wie wir es kennen, mit allen seinen Fazetten. Gott ist die Gesamtheit. Der Sohn ist für mich das wichtigste Bindeglied zu Gott. Man kann und vielleicht sollte man sich auf Gott gar nicht vorstellen, denn das würde vielleicht unsere Vorstellungskraft sprängen. Aber der Sohn, also Jesus, der Mensch geworden ist, also er ist sozusagen einer von uns geworden. Ein Mensch aus Fleisch und Blut. Das kann sich doch jeder vorstellen. Und der Geist... ja ich möchte sagen, wer hat ihn nicht? Jeder macht sich doch seine Gedanken und strengt seinen Geist an wenn er über etwas nachdenkt. Und mit dem heiligen Geist, sind vielleicht die guten Gedanken gemeint, die auf den Aussagen von Jesus her bestimmt sind. Und da Jesus in erster Linie die "Liebe" ist, kann er über alle geistlichen Gedanken stehen. Selbst in anderen Religionen wird es keinen Geben, der die Liebe für etwas grundfalsches hält. Also ... Vater, Sohn und Heiliger Geist.. Ich find es gut.

 


Also ich habe den Pfingstfrieden eingehalten....aber wir haben seit einigen Wochen etliche Katzen, die Nachts rumschleichen und mit meiner Wildkamara habe ich nun den Beweis.... die schwaze Katze ist ein Killer. Vier Meisen sind schon zum Opfer geworden.

Das Leben ist hart und das zeigt uns die Natur tag. täglich.

Ich habe den Pfingstfrieden ausgerufen.

Zumindest in meinem Garten. So können sich besonders die Tauben freuen, die ich über Pfingsten mal nicht verscheuche. Ich hoffe, die wissen das zu würdigen :-)

 

Pfingsten

Wir sagen, das Pfinsten der Geburtstag der Kirche ist. Zu Pfingsten geschah wohl das Pfingstwunder. Der Heilige Geist kehrt in unsere "Seelen" ein und bewirkt den Glauben. Wir lesen vom Brausen aus dem Himmel und von den Wundern und Glaubensbezeugungen. Auch von Sprachüberwindungen (könnte ich auch gebrauchen) hört man und die Darstellung des Heiligen Geistes als Taube hat sich durchgesetzt. Nun hat die Taube ja schon immer eine Bedeutung gehabt. In unserer Kirche z.B. gibt es das Noahbild mit der Taube die den Ölzweig hat und somit Hoffnung bringt. Auch die Friedensbewegung greift auf das Taubensymbol zurück. Ja..der Heilige Geist als Taufe.

Die Taube ist es aber, die mich bei meiner "Vogelfreude" am meisten Zweifeln läst. Ausgerechnet die Taufe. Gut die Türkentauben sehen klein und zierlich aus. Aber die allgemeinde Straßentaube... Ich bin in unserem Garten eigentlich der Taubenjäger. Die "fliegenden Ratten" möchte ich nicht in meinem Garten haben, obwohl sie ja auch die Reste aus den Vogelfutterhaus aufpicken. Und trotzdem.... Ausgerechnet die Taube. Ich gebe zu kein Taubenfreund zu sein, obwohl es wie in allen Teilen des Lebens, immer zwei Seiten einer Medalie gibt. Und so ist es halt wahrscheinlich auch mit dem Glauben. Auf der einen Seite das Hoffen und auf der anderen Seite die Zweifel. Und wenn ich darüber nachdenke, habe ich eigentlich nur einen Grund warum ich etwas gegen Tauben habe..... die Hinterlassenschaften...

Aber so ist es bei fast allen Lebewesen, auch bei uns Menschen.... ein Teil von dem was wir vorne "reinstopfen" kommt hinten wieder raus.

Und daher.... möge die Taube auch weiterhin ein Symbol für Frieden und Hoffnung sein. Ich arbeite an mir und hoffe, das mich vielleicht auch einmal ein "Hauch" vom Geist trifft der mich erfüllt und mich im Glauben stärkt zum Wohle aller mit denen ich zusammentreffe.

 


 

Himmelfahrt

Der Gottesdienst am Himmelfahrtstag fand wieder in der Naturkatedrale auf dem Niederberg statt und war sehr gut besucht. Der Posaunenchor spielte und zusammen mit der Gemeinde Holzlar wurde dieser schöne Gottesdienst gefeiert. In der "Dialog"Predigt ging es darum das am Himmelfahrtstag Jesus uns verlassen hat. Er ist nicht mehr da und wie Maria und Paulus sich darüber unterhalten das er jetzt nicht mehr da ist und weg ist und das sie sich doch so sehr wünschten, das er wieder bei ihnen ist.

Nun... wie soll man sich das Vorstellen? Er ist in den Wolken verschwunden und in den Himmel zu seinem Vater gefahren? Für mich persönlich ist es eigentlich die Aussage, das Jesus nicht mehr in Person unter uns ist. Ich glaube nicht, das er seine Jünger und und ganz verlassen hat. Auch wenn wir ihn nicht sehen, oder fühlen können, so ist doch sein Geist, seine Ideen und seine Aussage bei uns. Und solange wir daran festhalten, ist er auch bei uns. Ich glaube eher, das wir ihn verlassen, wenn wir zweifeln oder es uns egal ist oder wir als Spinner abgetan werden und daher ihn nicht mehr an unserem Leben teilhaben lassen. Ja.. dann haben WIR ihn verlassen. Sein Geist ist immer da und wir können jederzeit darauf zugreifen. Wir haben unsere Gedanken und sind frei im denken. Es ist also unsere Entscheidung, welchen Weg wir gehen. 

Ich gebe zu, dass ich nicht unbedingt der Mensch bin, der freiwillig leiden möchte und daher hoffe ich immer, das sich die Wahl für den Weg mit Jesus nicht zu....holprig ... darstellt. Aber wie heißt es doch: "Die Wege des Herrn sind unergründbar aber sie führen immer ans Ziel". In diesem Sinne: Einen schönen Himmelfahrtstag noch.

 

 

 


 

 Ohnmächtig stehe ich da.

Krieg in Europa und ich kann nichts machen. Ich hoffe auf die weisen Entscheidungen unser Politiker. Und da lese ich heute den einen vorgeschlagenen Text aus Galater 1, die Verse 10 bis 24. Es geht um die Bekehrung und Berufung des Paulus......"denn ihr habt ja gehört von meinem Leben früher... wie ich über die Maßen die Gemeinde Gottes verfolgte und sie zu zerstören suchte.....Der uns einst verfolgte, der predigt jetzt den Glauben, den er einest zu zerstören suchte."

Also die Wege Gottes sind unergründbar und sie führen doch zum Ziel. Welches Ziel es auch sein mag. Ich hoffe es ist der Frieden und das möglichst ohne die vielen Ungerechtigkeiten. In der Geschichte haben wir ja auch schon viel erlebt. Auch wenn man mit Kirche und Bibel nichts zu tun hat, so weiß man heute z.B. ,das Menschen, die den Tot Hunderter zu verantworten hatten es geschaft haben, den "Friedensnobelpreis" zu kriegen. Siehe Jassir Arafat. Er organisierte Terroranschläge und versuchte das israelische Volk zu vernichten und dann bekam er den Friedensnobelpreis. Kann das ein Ziel sein? So viel Leid und Tod unter die Menschen zu bringen und dann zu sagen: Ich höre auf, ich bringe jetzt Frieden. Also ich meine, dass man den ersten Teil einfach überspringen sollte. Also Frieden bringen ohne vorher Tod und Leid zu bringen... Ja... dann verdient man einen Friedensnobelpreis.

 


Wetter.....immer ein Thema

Wir haben Mitte Mai... und schon sind auch schon mal sommerliche Temperaturen da. Bei 30 Grad C im Schatten ist für mich dann der Zeitpunkt, genau diesen aufzusuchen. Den Schatten.

Und ich bin dankbar, denn ich habe eine Wohnung in die ich mich zurückziehen  und der Sonne entkommen kann. Zur Zeit sind viele Menschen dazu nicht mehr in der Lage. Zudem kommt in vielen Ländern noch die Zeit des Hungerns. Wir versuchen Putin mit einem Öl und Gasboykott zu bremsen und was macht Putin. Er zeigt der Welt mal, was man wirklich braucht. Geld, Gas, Öl können wir nicht essen. Aber wie sieht es denn mit Weizen aus?

Es ist ein Trauerspiel und die Welt weint.

Eigentlich müsste ich mich schämen wenn ich sage: Mir ist zu warm.... ich bin im Schatten.

Aber wie viel mehr muss sich ein Herr Putin schämen, dier so viele Menschen bedroht und ihr Leben zerstört. Wie lange können wir zusehen und Palavern, bevor es zum äußersten kommt? Herr, vergib uns, denn wir wissen nicht was wir tun.

Meine persönliche Hoffnung: Nach Regen folgt Sonnenschein und nach Sonnenschein folgt Regen..... nun will ich Hoffen..... in der Richtigen Menge und zum Wohle der Erde. 

 


 

15.Mai 2022 Wahl

Heute sind in NRW Wahlen und in den letzten Jahren haben wir Briefwahl gemacht und so mussten wir dieses Jahr erst einmal das Wahllokal suchen. Früher war es ja immer im Haus der Nachbarschaft und heute und die letzten Jahre schon in der Grundschule. Also wir haben es gefunden und hatten auch Glück, dass wir nicht lange anstehen mussten. Hier im Wahllokal herrschte dann auch noch Maskenpflicht, was ich gut verstehen kann. Also ich kann für mich sagen: Ich habe gewählt. Und damit eines der größten Rechte in der Demokratie wahrgenommen. Spasseshalber  sage ich schon mal: "Wer nicht wählen geht, hat auch kein Recht, sich zu beschweren."  Wer nicht wählen geht, hat die Kleidung der Demokratie abgelegt. Und da bin ich auch schon bei Kleidung. 

Im Gottesdienst heute ging es auch um Kleidung. Allein die Einleitung zur Predigt mit dem Beispiel des "Hauptmann von Köpenick" machte einen Hellwach mit dem Gedanken: "Was kommt denn jetzt" Und dann der Bezug auf den Predigttext und einer sehr guten Predigt mit vielen Gedanken, was wohl ein Christ für Kleider anziehen sollte. Unter den verschiedenen Kleidungsstücken war dann auch das Kleidungsstück der Liebe, als den Mantel über allem. Darunter dann, Demut, Vergebung, Hoffnung, Zuversicht und und und. Also Kleidungsstücke, die uns, wie sagte des der Prediger, die uns vielleicht dann doch manchmal zu groß sind und nicht so ganz zu passen scheinen. Es ist eine schwere Entscheidung, was man so anzieht.

Allem in allem: Ich bin doch froh, mal wieder in einen Gottesdienst zu sein und mal andere Gedanken mit in meine Lebensgedanken aufzunehmen um darüber nachzudenken und auch den eigenen Standpunkt zu überdenken. Also mein Appell:

....Geht mal wieder in einen Gottesdienst----

 


 

12Mai 2022

Was haben vom 'Aussterbende' Tiere mit ....'vom aussterben bedrohte' Völker oder wie heißt es doch indogene Volksgruppen zu tun. Um es Kurz zu machen: Es sind die Gemeinsamkeiten: Sie sind beide bedroht, werden verfolgt und die vernichtung drohte. In unserer Zeit ist man bemüht, das das nicht mehr geschieht bzw. man versucht die Tiere und  die Volksgruppen zu unterstützen und ihnen ihren ....Lebensraum... zurückzugeben.

So oder so ähnlich dachte ich es bisher. Aber seit diesem Jahr ist es mir wieder ins Gedächnis gekommen...  lese ich es wieder.... sie bringen Tod und Verderben.

Die 'Apache', Black-Hawk', 'Chinook', in den USA und die Leoparden, Jaguare, Marder, Pumas, Wiesel und Iltise hier bei uns.

Wer ist auf die Idee gekommen, solche todbringenden Waffensysteme so zu benennen. Es sind Kampfhubschrauber, Panzer usw.. Einer von den aussterbenden Tieren aus Deutschland ist der Gepart, also der deutsche Gepart, den die Bundeswehr ja schon seit einigen Jahren aussortiert hat, da er in der Wartung zu teuer ist. Und genau den, will man jetzt der Ukraine zu Verfügung stellen. Na prima. Bisher dachte ich ja nur an Altmetalentsorgung. Aber heute lese ich, das es noch schlimmer ist.

Für den ...Panzer--Gepart, gibt es bei uns so gut wie keine Mundition, keine ...Geschosse...! Nun lese ich in meiner Tageszeitung, das man bemüht ist, Geschosse aus Brasilien zu besorgen, da das Tierchen da noch rumläuft. Aber Brasilien ist unter anderem in einem Wirtschaftsverbund mit Russland.... Eigentlich muss ich jetzt nichts sagen und am besten auch das darüber Nachdenken ganz einstellen!

....Sind wir eigentlich noch zu retten?... Wer um himmels Willen  kommt auf solche Ideen?


 

11.05.22 Klimawandel?

Ist das schon der Klimawandel? Und wo stehen wir in unserer Region? Wird es wärmer oder nässer? Letzten Sommer die katastrophalen Regenfälle im Juli. Und heute... Wir haben den 11 Mai und in diesem Monat ist bei uns noch kein Tropfen Regen gefallen. Auch wenn meine Regentonnen noch ein wenig Wasser haben machen wir uns ein wenig Sorgen. In unserem Garten sind viele Pflanzen die nach Wasser lechzen. Wie viel sollen wir gießen? Müssen wir schon das Wasser rationalisieren? Na... ich hoffe doch mal nicht. Erst zwei Jahre Corona voller Entbehrungen. Dann der Krieg mit Sparmaßnahmen wir Streibstoff und Heizung. Aber kein Wasser.... Das wäre noch schlimmer. Und wenn man sich mal so durch die Welt googlt, dann geht es uns ja doch noch sehr gut. Wir drehen den Wasserhahn auf und frisches Trinkwasser kommt sofort. Ich unterstütze mit einer kleinen regelmäßigen Spende "Brot für die Welt" mit ihren Wasserprojekten. Brunnenbauen oder Ackerfläschen in Afrika bewässern. Letztens dachte ich, eigentlich müsste jeder Bürger etwas dafür tun. Und insbesondere die ...sogenannten Quer, oder sollte ich sagen Nicht-denker. Die gehen teilweise auf die Straße, weil wir zu viele Flüchtlinge aufnehmen ectr. Ich meine, wenn die bald gar kein Wasser haben und hören, das wir hier nur den Hahn aufdrehen müssen, oder mit unserem Wasser die Kake in den Kanal spülen... ja dann würde ich mich nicht wundern, wenn der Sturm auf Europa erst vor uns liegt. Also ...lieber alles dafür tun, dass es überall in der Welt ...Lebenswert... ist. Los.... alle helfen mit :-)


 

10.05.22

Bruder Klaus Kapelle

Von außen ein großer Beonblock. Eine dreieckige Eingangstüre und dann ein kleiner Innenraum. Hoch und in einer besonderen Form. Impossant. Ein Blick nach oben. Ich stehe im Licht. Wir zünden Kerzen für den Frieden an und ich frage mich: "Wer kann die Welle der Gewalt durchbrechen?"

 

Ich schaue nach oben und sehe das Licht.

Wir müssen es schaffen, wir Menschen müssen die Spirale der Gewalt durchbrechen.

 

 


 

01.Mai Tag der Arbeit

Da fällt der Tag auf einen Sonntag und da ich in der Altersteilzeit bin, betrifft mich der Tag sozusagen gar nicht mehr. Und doch lese ich in der Zeit einen Artikel über die Veränderung iin der Arbeitswelt. z.B. das Roboter in der Gastronomie die Kellner ersetzen oder in der Pflege den Senioren die Gymnastikübungen vormachen. Also Tag der Arbeit.... man sollte sich gerade an diesem Tag doch mal ein paar Gedanken machen.

Aber bei allem was einem sonst so in den "Nachrichten" zugeworften wird, fragt man sich schon, wo man steht. Was ist los in dieser Welt und was können wir tun. Manchmal kommt man sich ja schon vor, wie ein Sandkorn im Universum. Es gibt Tausende und Abertausende davon und die Mächtigen latschen darüber als ob sie keinen Wert haben. So klein, so unbedeutend. Halt ein Sandkorn.... Oder... ja.. auch wenn man nur ein kleines Sandkorn wäre neben den vielen anderen Sandkörnern. Man bedenke: Wir können viel bewirken. So klein wir auch sind....! Haben sie schon einmal ein Sandkonr im Auge gehabt? Sehr unangenehm!!! Und wie sieht es aus mit "Sand im Getriebe"?. Ihr Mächtigen.... fühlt euch nicht zu sicher. Auch wenn ihr über uns hinweg schreitet... Fühlt euch nicht zu sicher! Es gibt viele Sandkörner und wenn die Sandkörner sich zum Sturm zusammenschließen.... ja dann könnt ihr nur noch beten.


Der Krieg

Leider ist Krieg auch in der Bibel nichts neues. Um so mehr wundere ich mich wenn ich dann in Leserbriefen und Kommentaren Sätze wie diesen lese: " Wo ist Gott, wie kann Gott so etwas zulassen" Und dann gleich hinterher geschoben, das sei ein Grund zum Kirchenaustritt, genau wie vieles andere.

Also ich finde das typisch Menschlich. Erst einmal alle Schuld auf einen anderen schieben. Am Besten auf einen der ...Unschuldig ist oder den man nicht direkt ins Auge sieht..! Warum fragen diese Menschen nicht so wie in frühren Zeiten: "Hat uns Gott verlassen" Oder am Besten: "Was haben WIR falsch gemacht, dass es so weit kommen muss. Denn im weitesten Sinn hat uns, nach unserem Christlichen Glauben, ja Gott uns diese Welt so gegeben. Und wir sollen sie...verwalten... Er hat den Menschen über viele Dinge...gestellt...(Bildlich gesehen) und dann muß man sich doch wirklich fragen... Wo sind wir Menschen?Und nicht wo ist Gott?  Und der Krieg? Nun, man kann sich natürlich die Bibel nehmen und schon hat man auch schon die passende Antwort (jeder findet hier SEINE Antwort). Es ist somit sogar geklärt, wer den Krieg verliert! Nämlich: Wer das Schwert zieht, der wird durch das Schwert umkommen.

Mit dieser Theorie ist allerdings auch gesagt, wie die Krieg beendet wird. Leider mal wieder mit Waffengewalt. Und da sind wir schon mitten in unserem Heute: Welche Waffen sollen wir liefern? Oder doch lieber Keine. Nun viele Politiker, die ja eigentlich Volksvertreter sind, meinen, dass wir möglichst sofort unsere Panzer und ähnliches liefern sollten.

Habe ich da in den vergangenen Jahren etwas verpasst? Ich meine gerade diese Politiker die das fehemend fordern, haben noch vor wenigen Monaten moniert, das die Bundeswehr nicht einsatzfähig ist, weil die Ausrüstung nicht funktioniert oder veraltet oder defekt ist. Und genau diese Ausrüstung sollen wir nun der Ukraine geben. Also ich nenne das....elegante Altmetall bzw. Müll Entsorgung....! Also entweder wir liefern gar nichts (meine persönliche Meinung ist dem sehr nah, da wir nur im Verbund mit unseren Natopartner etwas machen sollten..wenn überhaupt) oder eben wir machen Nägel mit Köpfen, was bedeuten würde, das wir in diesen Krieg einziehen, was ....Gott behüte... ich hoffentlich nicht mehr erleben muss, was aber eine logische Konsequenz wäre. Denn unsere ausgebildeten Soldaten können mit dem geforderten schweren Gerät am besten umgehen, da sie darauf geschult sind. Alles andere macht meiner Meinung nach gar keinen Sinn und ist schon jetzt reiner Wahlkampf ohne ....Sinn und Verstand...! (Ich möchte natürlich keinem zu nahe treten... auch ich kann hier irren).

Und dann wohl doch manchmal das Gebet...Mein Gott, warum hast du uns verlassen oder wie man heute sagen würde: Laß Hirn vom Himmel regnen. Oder was natürlich das aller Beste wäre: "Hilf uns, denn wir wissen nicht was wir tun" und vielleicht bekommt Putin ja noch einen .....❤️....lichen Vertrauten, der ihn zur Einsicht und zur Umkehr überreden kann. Auch hier gibt es übrigens Beispiele aus der Bibel: "Aus Saulus wurde Paulus" oder so. 

Ich bete jedenfall für ein Ende des Krieges und summe das Lied von Schalom Ben-Chorin, den ich hier Gedenke und meine Bewunderung ausspreche.

"Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt" 3. Tausende zerstampft der Krieg, eine Welt vergeht, Doch des Lebens Blütensieg... leicht im Winde weht.


 

 

13.April 2022

Heute morgen lese ich, dass hier in unserem Land weniger als die Hälft etwas mit Kirche zu tun hat. Man hat sich abgewandt und das stimmt mich manchmal traurig. Ich komme mir vor wie einer der letzten Dinosaurier, kurz vorm aussterben. Und dann sehe ich mich um und muss feststellen, dass es den Menschen, die sich von ihrem Glauben verabschiedet haben, es auch nicht besser haben. Ganz im Gegenteil . Auch wenn der Glaube etwas ....Fiktives... ist, so gibt er einem doch Halt und Zuversicht und Hoffnung. Und das ist etwas was wir alle sehr gut brauchen können.

 

 

Als ich noch ein Kind war, glaubte ich an dich ohne allen Zweifel

und du warst da

als junger Mensch träumte ich davon ein Held zu sein, 

so wie ein Apostel, mit einer Magie zum Heilen und Segnen,

doch es waren nur Träume

und du warst da 

als Jugendlicher verdrängte ich all meine Gedanken an dich 

doch du warst da

in der Not rief ich zu dir und glaubte du hörst mich nicht

doch du warst da

wie oft habe ich gezweifelt und mich von dir entfernt

doch du warst da

und heute weiß ich

bevor ich einen Gedanken fasse

du hast in schon gewußt

bevor ich einen Weg beschreite

du bis ihn schon gegangen

bevor ich mich freue oder in Leid verfalle

du hast das schon erlebt oder erlitten denn

du bist da

du bist die Fülle aller guten Gedanken dieser Welt

du bist das Leid aller Elenden auf unserer Erde

du bist die Kraft aus der alle schöpfen

du bist da

so wie du bei mir bist, sei auch bei meinen Lieben

behüte du die Kinder dieser Welt und führe sie

auf rechtem Weg damit sie Zuversicht haben.

Gib uns deinen Geist, damit wir unsere Gedanken in die richtige Richtung lenken und

unsere Schritte den richtigen Weg finden. 

Gib uns Licht wenn wir im Dunklen sitzen und gib uns die Einsicht,

das wir es sind die für dich handeln müssen in der Gewissheit

                              du bist da

 

 


11.April 2022

Windkraft im Wald

und wieder eine schöne Entdeckung, wie wir ...bzw. unsere Sinne getäuscht werden oder ..

Eine Begehung mit Bürgern bezwügl. der Aufstellung von Windkraft. In dem Artikel wird mehrfach darüber geschrieben was für viele Laubbäume hier in dem Wald stehen."Der Stadtwald rund um den Harterscheid gilt unter Experten als einer der schönsten Laubbaumbestände im nördlichen Rheinland-Pfalz". So steht es im GA. Und wohlmögllich ist die Aussage sogar richtig. Aber beim Lesen und betrachten des Artikels, können einem schon Zweifel kommen und man fragt: Was steckt dahinter? Soll der Leser über den Text gestäucht werden oder über das Bild. Denn.... und glauben sie mir... ich habe mir das Bild sogar mit der Lupe angesehen und ich habe auf dem Foto nicht einen Laubbaum gefunden. Also was soll das? Um Glaubwürdig zu sein, wäre gar kein Foto besser gewesen als ein Foto, was den Text widerspricht.

Soll ich nun den Schluss ziehen, das in meiner Zeitung immer nur die Hälfte stimmt? Dann, ja dann wird mir dieses InformationsMedium doch zu fraglich. Also fakenews nicht nur im Internet?

Hier geht es mir weder um ein dafür oder dagegen "Windkraft", sondern um die Art und Wahrhaftigkeit der Berichterstattung.

In diesem Sinne: "Jeder Glaubt was er will... aber was richtig ist....Die Sonne bringt es an den Tag

 


 

30.März 2022

Radschnellweg Rheinaue

Nach ...jahrelanger...Vorbereitung soll nun doch der Radweg verbreitert werden. Verkehrswende lässt grüßen. Nun muss wegen der Bauarbeiten ein Teil des Radweges gesperrt werden und es ist eine Umleitung eingerichtet. Und nun lese ich in der Zeitung...: "Die Radfahrer machen, was sie wollen". "Spaziergänger in der Rheinaue fühlen sich gefähdet, weil Radler wegen des gesperrten Radwegs auf dem Fußweg fahren". und zu dem Artikel ein großes Bild. Auf dem Foto erkennen wir, wie Radfahrer einfach das Sperrschild ignorieren. Da kann man sich ja schon mal mit Recht aufregen. Aber das sich die Fußgänger aufregen....? Das passt dann zu dem Foto überhaupt nicht, denn: Auf dem Foto ist ganz deutlich zu sehen, das auch für die Fußgänger der Bereich gesperrt ist. 

Mit anderen Worten: Der Artikel in der Zeitung stimmt nicht so ganz mit dem Foto übereinander, oder es wurde journalistisch schlampig ermittelt. :-)

Aber mal im Ernst. Wir sind letztens auch mal die Strecke gefahren und wir haben in der  Tat die Umleitung genutzt. Wir haben bis auf eine Stelle auch die Umleitung gefunden. Und was mich sehr erstaunt hat ist in der Tat, dass auf der Umleitung so gut wie keine Radfahrer unterwegs waren. Als wir dann wieder unten an den Rhein fuhren konnten wir sehen, das tatsächlich die Mehrzahl der Radfahrer einfach durch die Sperrstellen gefahren sind. Da habe ich mich schon gefragt, ob ich der Depp der Nation bin, weil ich die Umleitung gefahren bin. Aber ich glaube, bei allem Opitmismus den ich aufbringen möchte, dass hier in unserem Lande, dieses Verhalten kein Einzelfall ist. Manchmal glaube ich, dass ich was verpast habe und die Regeln nicht mehr als Regeln verstanden werden, sondern nur als Vorschlag, den man dann einfach ignoriert. Also... wir sind schon so liberall geworden, das die Persönlichkeit des Einzelnen, scheinbar über dem Gemeinwohl zu stehen scheint.

Ich vermute, dass das aber nicht mehr lange so funktioniert. Denn leider braucht der Mensch auch mal Grenzen und die kann man auch in manchen Sitiationen ganz einfach erklären..... Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem andern zu...

Und schon könnte vieles wieder funktionieren. Bis dann

 


 

26.März 2022

Ich lese den Wochenspruch für die kommende Woche: "Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht."  Natürlich weiß ich, das mit dem Weizenkorn auch unser Glaube gemeint ist. Wir sollen ihn weitergeben und nicht für uns behalten. So wird er sich verbreiten und das Evangelium verkünden, allen zum Wohle aller.

Aber wörtlich genommen ist der Satz zur Zeit natürlich auch zu sehen. Weizen hat seit dem Krieg in der Ukraine plötzlich einen ganz anderen Stellenwert. Und wenn wir beten: "Unser täglich Brot gib und heute" und dann in die Bäckerei gehen uns sehen was das plötzlich kostet, ja dann fragen wir uns: Warum ist das denn auf einmal so teuer. Die Ukraine ist einer der größten Weizenexporteure der Welt. Und wenn in der Ukraine der Weizen in Folge des Kriegen nicht geerntet und gesät wirt, dann hat das folgen für unsere Welt. Für uns und auch für Länder z.B. in Afrika, die noch mehr abhängig sind. Brot hat plötzlich einen ganz anderen Stellenwert.


 

23 März 2022

Der Ukrainekrieg mitten in Europa bestimmen die Nachrichten. Ich habe mal Krieg in den Suchbegriff der Bibel eingegeben. Also es ist kein Fremdwort. Vor allem im Alten Testament kommt es sehr sehr häufig vor. Der Mensch hat sich nicht viel weiter entwickelt. Er tut immer noch anderen Menschen Leid an.... nur mit dem Unterschied, das nun die Waffen viel effektiver sind... ! Ich danke allen Menschen die in ihren Gedanken Frieden stiften. Denn unsere Gedanken sind letztendlich unsere Taten. 

Mir entgeht auch nicht, dass wir hier in unserem ...friedlichen... Land, auch durch die Berichterstattung underer Medien bereits jetzt an Krieg gewöhnt werden. Und auch viele namhafte Politiker und bedeutende Menschen in Politik und Wirtschaft äußern sich bereits so, dass man aus ihren Worten ihre Gedanken lesen kann. Und die stellen sich auf Krieg ein. Ich hoffe und bete, dass es nicht weiter dazu kommt und das der Frieden siegt...vielleicht noch bevor die Erde blutgetränkt wird. Denn... was wir brauchen ist Wasser und nicht Blut, was wir brauchen ist Frieden und nicht Hass, was wir brauchen ist Liebe und nicht Gewalt. Ja fast möchte man meinen: Was wir brauchen ist ein Wunder. Aber wundern würde es micht nicht, wenn es auch hier leider wieder richtig rappelt. Und so hoffe ich  auf die Worte der Losung des heutigen Tages:

"Der Herr ist mein Fels und meine Burg und mein Erreter." Jesus spricht: " In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden."

In diesem Sinn: Vielleicht sollten wir mehr Hoffen, ja mehr Glauben. Glauben soll ja Berge versetzen.


 

13. März 2022

Alles wird teurer. Pandemie - Krieg - Inflation ... Die Teuerungen betreffen insbesondere die Energiekosten. Also Gas - Strom - und Benzin und Diesel.

Insbesondere der Kraftstoff für Autos erregt die Gemüter. So teuer war Diesel noch nie. Und was lese ich dann in der Zeitung!? Der Ruf nach Subventionen und Steuersenkung für Kraftstoffe mach die Runde. Also ich weiß auch, das...wenn der Kraftstoff teuer wird, wird alles teuer. Aber das nun alle nach Kraftstoffsenkung schreien ist mit der Logik nicht zu erklären. Eher mit der Gier. Also Subventionen für ÖPNV und LKWs... da kann ich noch gut nachvollziehen. Aber der normale Autofahrer? Ich sehe noch nicht, das hier bei uns z.B. ein Tempolimit kommt, oder das Autofahrer die Fahrweise an den Verbrauch anpassen. Also... und überhaupt.. Kraftstoff soll Lebenswichtig sein? Da habe ich doch tatsächlich einen Sprung in der Evolition verpasst. Ich gehöre noch zu den ewig gestrigen, die tatsächlich noch Brot, Kartoffeln und Wasser zum Leben brauche. Also Nahrungsmittel. Und iin meinem Umfeld kenne ich auch noch keinen, der Benzin oder Diesel zu sich nehmen muss um zu überleben. Also nun haben wir schon eine Grüne... Mitregierung.. und die werden doch nicht ernsthoft den Spritt subventionieren? Da sollen die doch Lieber die Lebensnotwendigen Nahrungsmittel subventionieren. 

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an ein altes Gebet. Man nennt es das "Vater unser" darin heißt es doch tatsächlich: Unser täglich Brot gib und heute. Also von unser täglich Treibstoff ist da nicht die Rede. Und dann die Rufe: Stoppt Gas und Öl aus Russland und im gleichen Atemzug: ... aber teurer darf es nicht werden... Also das ist doch wohl eher ein Wunschdenken. Auch für uns hat der Krieg seinen Preis und wenn die Regierung mal wirklich die Nahrungsmittel oder Mieten oder Kleidung, also alles was wir wirklich brauchen, subventionieren muss, dann...ja dann brauchen sie auch Geld aus Steuern. Also auch aus der Mineralölsteuer. Übrigens kann man hier auch mal persönlich sparen. Einfach mal den Fuß vom Gas, oder die Heizung ein Grad runter drehen. Das mach auf alle Haushalte gesehen schon eine Menge aus. Hätten wir eigentlich schon längst machen sollen. Danke nochmal an die Hinweise von fridday for future.


 

10.März 2022

In einem alten irischen Segenspruch lese ich : " UM FRIEDEN. Heiler der Herzen und Ratgeber der Seelen, erneuere jeden Morgen das Wunder des Lebens in uns und schenke uns einen neuen Anfang. Befreie uns von jeglicher Fessel des Zorns, des Tadels und der Vergeltung. Mögen alle quälenden Ketten zwischen uns gelöst werden durch den segensreichen Balsam des Friedens und der Eintracht."

Und wie sieht es zur Zeit aus....auch bei uns.... Da leben und arbeiten Menschen aus Russland und der Ukraine seit Jahren hier friedlich zusammen und jetzt... der große Keil, die Spaltung. Ich sage.... Hallo, gehts noch? Was soll das. Nur weil jemand in einem Land geboren, oder deren Eltern daher stammen, ist man doch noch kein Kriegsverbrecher. Das ist Sippenhaft und einer Demokratie unwürdig. Ich weiß noch als die ersten sogenannten ..."Russland Deutsche" kamen und ich auch jemanden kenne, der  sich vorstellte als ...ich bin Russland Deutsche und ich darauf hin sagte: ich bin Oberberger Deutscher... Wir mussten lachen. Aber mal ehrlich. Jeder Mensch hat sicherlich so seine "Vorurteile" Aber bevor man jemanden wirklich persönlich beschuldigt, sollte man doch erst ermal sein Gehirn einschalten.  Geben wir bitten den Kriegstreibern die Schuld und nicht allen, die wir als ...sogenannte Russen... erkennen.

Übrigens glaube ich, dass ich einen "Russen" und einen "Urkainer" so von dem Aussehen und Akzent nicht wirklich unterscheiden könnte.

Laßt uns Mensch sein... weg mit den Grenzen (in den Köpfen)... laßt uns den Frieden suchen. Aber wenn es gar nicht mehr geht: "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende". Bitte und Fürbitte an unsere verantwortlichen in Politik und Wirtschaft...Handelt umsichtig aber wenn es sein muss: Handelt.... denn wenn wir so weitermachen, wir ein Krieg wohlmöglich unser kleineres Problem sein. Die Menschen die vor dem Krieg flüchten, können wir gut einschätzen. Die Menschen die Flüchten, wenn ihre Heimat im Meer versinkt, deren Heimat nur noch Wüste ist und kein Wasser mehr hat, die Menschen die kommen, weil kein Baum mehr Schatten bietet, die Anzahl dieser Menschen können wir nicht einschätzen. 

Auch wenn viele Menschen der Kirche den Rücken kehren... ich lade gerne in die Christuskirche in Hangelar ein. Seht euch das Noah - Fenster an.... Ein Bild der Hoffnung. Aber Gott hat uns die Erde gegeben.... pflegen und hegen müssen wir sie selber.


5. März 2022

In der heutigen Tageslosung steht eine Zeile aus Psalm 65,9:

"Du machst fröhlich, was da lebet im Osten wie im Westen"

Es ist Krieg in der Ukraine und die Nachrichten sind voller Grauen. Nicht nur in der Ukraine, sondern Weltweit gibt es über 20 bewaffnete Kriege und Konflikte und dann liest man diesen Satz und man kommt automatisch ins Nachdenken. "Du machst fröhlich, was da lebet im Osten wie im Westen". Ja... ein Satz der mit der Realität zunächst nichts gemein hat und doch. Was will uns der Psalmbeter damit sagen... oder wie sollen wir das verstehen... oder wie wollen wir das verstehen... Und der Satz hat auch in Zeiten der Trauer und des Weinens über Verluste und Elend seine Richtigkeit. Ich glaube die Menschen brauchen die Fröhlichkeit um überhaupt zu """Überleben""". Menschen die keine Fröhlichkeit kennen, sind Hoffnungslos und Depremiert. Und da kommen dann die anderen Menschen ins Spiel. Fröhlichkeit, auch in Zeiten der Traurigkeit sollte ansteckend sein. Fröhlichkeit ist z.B. ein Lächeln seines Kindes oder die ersten Sonnenstrahlen im Frühling die auf das Gesicht scheinen. Das Leben sollte uns Zuversicht geben, gerade in schweren Zeiten. Und auch wenn ich hier in Frieden sitze wie die Made im Speck, kann ich was tuen.Wir können helfen, mit unseren Spenden, mit unseren Demos für den Frieden aber auch mit unseren Gebeten und guten Gedanken. Ja... nutzen wir die "Gedankenautobahn" und schicken unsere guten Gedanken in die Elendsviertel dieser Welt. Und vor allem.... Fangen wir an, vor unserer eigenen Haustüre... Frieden ist ein kleines Licht, was wachsen will. Befreit den Frieden-Schickt ihn hinaus in die ganze Welt.  Wir haben nur diese eine��. 

 

18. Februar 22

Da lese ich heute im GA einen Artikel über die Ortsgestalltung in Hangelar und muss mich dabei zuerst bei unserem Presbyterium bedanken, dass sie sich bisher nicht für den Verkauf von ein paar Metern Grundstück getrennt haben, damit die Stadt einen Weg zwischen Parkplatz "Franz-Josef-Halm-Platz" und Fußweg "An der Ev. Kirche"bauen kann. Ein Weg dirket parallel der Kölnstraße macht in meinen Augen auch wirklich keinen Sinn. Wegen 5 Meter Wegersparniss, wieder  mehr Fläche zu versiegeln paßt auch gar nicht in das Umweltkonzept der Stadt. Und um den Platz aufzuwerten, bedarf es keinen neuen Weg. Ich kann mich noch daran erinnern, das Ende der 80er anfang 90er Jahren der Platz umgestalltet werden sollte aber genau am Votum von Herrn Halm und den Geschäftsleuten scheiterte, da diese auf keinen Fall auf die Parkplätze versichten wollten. In dem Sinn, ist es auch nicht mehr als Recht, wenn der Franz-Josef-Halm-Platz nur ein Parkplatz bleibt. Für die Umliegenen Wohnungen und die Kirche wäre ein Park ähnlicher Platz natürlich eine richtige Bereicherung. Aber den kann man auch ohne neuen Weg umgestallten.

 Von daher..... Gemeinde.... verkauft nicht eure Wiese.... ihr habt sowieso zu wenig davon. 

 

10. Februar 22

Die Kirche und das liebe Geld

Die Kirche, hauptsächlich die katholische Kirche, steht zur Zeit nicht hoch im Kurz in unserem Land. Es gibt Dinge und Taten, die sind mit nichts in der Welt wieder gutzumachen, auch nicht mit Geld. Und ich glaube, das Kirche bei uns Besser ist als ihr zur Zeit unterstellt wird. Denn in unseren Kirchen gibt es so viel Gutes und alleine die Verkündigung des Evangeliums ist nicht zu unterschätzen. Und wer glaubt, dass in Kirche keine Fehler gemacht werden, der ist der Realität sehr fern. Begründung: Wo Menschen handeln, werden auch Fehler gemacht. Kleine Fehler oder Unwahrheiten macht  und sagt jeder einzelne. Die schwere allerdings muss man abwiegen. Wobei Übergriffe auf Schutzbefohlene Fehler, nein ich möchte sagen, Verbrechen sind. Eine Aufarbeitung sollte da stattfinden und man sollte sich um die Opfer mehr bemühen als um die Täter. Sicherlich gehören auch finanzielle Entschädigungen dazu. Aber wie schon im Evangelium steht: "siehe die Münze, welches Bild ist darauf? Gibt dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott was Gott ist." Mit anderen Worten: Wenn Opfern eine Entschädigung zusteht, dann tut es  großzügig. Denn, auch wenn das liebe Geld, nicht nur in der Kirche, sondern überall in unserem Leben eine große Rolle spielt, es ist nicht das wichtigste.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich vor ein paar Jahren am Eingang einer Bank stand und ein Vater zu seinem Sohn sagte: "Das ist das wichtigste Haus im Leben". Da habe ich dann doch erst einmal gezuckt. Können Menschen wirklich so danken. Wie viel mehr sollte ein liebevolles zuhause sein?

Nicht das ich mich freue, wenn jeden Monat mein Gehalt auf dem Konto ist. Es ist nicht das meiste, aber es reicht um in Wohlstand zu leben. Ich möchte nicht darauf verzichten. Aber das wichtigste in meinem Leben? Und so ist es wie überall auch bei der Kirche: Wir als Kirche müssen darauf achten, das das "INRI" Schild über dem Kreuz nicht durch das "Doller,Euro,Yen" Schild ersetzt wird. Kirche soll gerade in schweren Zeiten ein zuhause für die Menschen sein. Sie soll offen sein und die Menschen erst einmal so nehmen wie sie sind: als Geschöpfe dieser Welt...wir haben nur diese eine Welt... wir sollten alles tun um gut miteinander auf ihr zu leben.

In diesem Sinn....seid nett zu einander und begegnet euch nicht im Zorn.

 


 5. Februar 22

Die Taube mit dem Ölzweig

In unserem Kirchraum neben der Orgel das große "Noahfenster"

Es soll uns daran erinnern, dass wir immer Hoffnung haben und nach dem größten Unheil wieder die Sonne scheint und der Regenbogen gibt uns Hoffnung. Und auch die Taube kommt und zeigt einen Ölzweig als Zeichen, das bald wieder Land in Sicht ist.

Darauf sollen wir hoffen

 


 

3.Februar 2022

Wie weit wollen wir gehen?

Ich lese gerade in der Zeitung über die Ukraine-Krise und denke im ersten Moment: "Keine Raketen als Feuerwerk zu Sylvester aber Raketen der Zerstörung für die Ukraine". Nun.... Klimatechnisch ist ein Krieg sowie so ein Katastrophe. Eigentlich haben die "Grünen", auch wenn sie jetzt an der Schaltzentrale sitzen, nur eine wirklich kleine Chanse was für eine positive Umweltentwicklung zu tun. Aber jetzt zu Putin und Co. Also ich vermute mal, das wir in Europa kaum etwas dagegen tun könnten, wenn Putin in die Ukraine oder China in Taiwan einmaschieren würden. Es wäre nicht zu verhindern ABER.... die folgen die dann kommen wären mindestens genau so hart für uns. Wir müssten uns entscheiden. Setzen wir dem ein Schlußpunkt oder nehmen wir es hin und versuchen es auf andere Art und Weise. Riskieren wir eine militärische Auseinandersetzung? Wie soll die aussehen und was sind die folgen. Eine Ukraine wie jetzt wird es danach nicht mehr geben. Nur Ruinen und Friedhöfe und vielleicht einen Machtwechsel in Russland? Sanktionen auf friedlichem Weg sind nur gering möglich. Nordstream 2, so wie es z.B. USA fordern, wäre eine Möglichkeit ( wir verschieben die Abhängigkeint von Russland auf die USA, was, wenn Trump wohlmöglich wieder kommt, auch nicht lustig ist) Und Russland lacht sich kaput. Sein Gas kann er auch nach China verkaufen. In der Bibel steht: "Selig sind die Friedfertigen" aber was tun, wenn sich keiner daran hält. Das ist so ähnlich wie die Fabel vom Wettlauf mit Hase und Igel, wo der Igel dann immer zuerst da ist und wir uns immer erzählen lassen: Der Kluge hat gewonnen. Aber in Wirklichkiet sieht es so aus: Der Igel hat beschissen und betrogen. Wir werden wohl zwischen zwei Übeln wählen müssen und ich hoffe, das unsere politischen Entscheider die Richtige Wahl treffen und zumindest alles tun, um eine friedliche Lösung zu finden. "Möge die Macht mit ihnen sein".


 

 

2.Februar 2022

Tag und Nacht

Und Gott sah das Licht an: Es war gut.
Dann trennte Gott das Licht von der Dunkelheit
und nannte das Licht Tag,

die Dunkelheit Nacht

14 Dann sprach Gott:
»Am Himmel sollen Lichter entstehen,
die Tag und Nacht voneinander scheiden,
leuchtende Zeichen,
um die Zeiten zu bestimmen:
Tage und Feste und Jahre.
15 Sie sollen am Himmelsgewölbe leuchten,
damit sie der Erde Licht geben.«
So geschah es:
16 Gott machte zwei große Lichter,
ein größeres, das den Tag beherrscht,
und ein kleineres für die Nacht,
dazu auch das ganze Heer der Sterne.
17 Gott setzte sie an das Himmelsgewölbe,
damit sie der Erde Licht geben,
18 den Tag und die Nacht regieren
und Licht und Dunkelheit voneinander scheiden.

Und Gott sah das alles an: Es war gut.

Diese Zeilen stehen in der Schöpfungsgeschichte. Bildreich erzählt uns die Bibel, was sich die Menschen damals gut vorstellen konnten und wollten. Und wie es so ist, der Evolution mal vorrausgesetzt, steht dann in der Bibel, das Gott den Menschen schuf nach seime Bilde. Und der Mensch vermehrte sich und wurde klüger und gebildeter. Und schließlich dachte er sich... wenn Gott uns nach seinem Bilde erschaffen hat, dann können wir ja sicher auch Tag und Nacht machen. Und so erschuff der Mensch die Straßenlaternen. Und so wurde aus Tag der Tag und aus der Nacht auch der Tag, denn der Mensch dachte sich, das das doch viel schöner wäre. Aber er merkte bald, das er doch auch Schlaf braucht und so erdachte sich der Mensch die "Rolladen". Und seit dem lebt der Mensch in einem Rhytmus: Rolladen rauf...Rolladen runter...Rolladen rauf...Rolladen runter. Und so macht sich der Mensch "Tag und Nacht".

Aber Tausende von später erkannten einige Menschen, dass Lärm und zu viel Licht für den Menschen schädlich sein kann. Zudem wurde der Strom sehr teuer. Aber einige Menschen, die in den Verwaltungen sitzen, konnten das noch nicht so richtig einschätzen, denn die Bevölkerung zahlt ja und es ging nicht aus der eigenen Tasche. Und es interessierte sie auch nicht, das manche Menschen im Sommer bei offenen Fenster schlafen wollten oder die Sterne sehen wolllten. Und so lebten die Menschen weiter in ihrem Rhythmus....Rolladen rauf...Rolladen runter... Oder? Vielleicht kann man ja weniger Strom verbrauchen und so die Preise wieder senken. Gewinnter sind alle Bürger. Also... warum nicht die Straßenlaternen um 23.00 Uhr aus und um 5.00 Uhr im Winter wieder an und im Sommer erst gar nicht an. Oder was ich zu hause habe. Eine Außenlampe mit Bewegungsmelder. Die Lampe geht nur an, wenn sie gebraucht wird. Es gibt sogar LEDs, die man einstellen kann auf Dämmerung und Zeit und Bewegung.... Aber... dazu müssten die Strompreise sicherlich auch für die Verwaltung um 2000 Prozent steigen, bevor sich was bewegt.... Oder? Ich hoffe ich irre mich. In dem Sinn: Gott schuf Tag und Nacht oder anders.... Die Erde dreht sich um die Sonne und so haben wir es doch ganz gut.


 

30. Januar

Lichtblick

Heute war ich im Gottesdienst. Natürlich mit 2G. Es waren etliche bekannte Gesichter, die ich trotz Maske, erkennen konnte. Im Kirchraum verteilt sich das ganze gut, sodass auch Abstand gehalten werden konnte. Das schöne war allerdings, das gemeinsame Singen, Beten, Fürbitte halten und sich eine gute Predigt anzuhören.

Zum Ende der Weihnachtszeit und auch Mose mit den Gebotstafeln zeigen, trotz allem .....Übel.... : Es gibt Lichtblicke. Und auch im Gespräch nach dem Gottesdienst konnte ich feststellen, abwohl es so viele Probleme gibt..... Wir haben Hoffnung und das sollten wir auch weitergeben. Also...... Es gibt Lichtblicke.... Laßt die Sonne euer Gesicht erstrahlen (wenn sie dann kommt) :-)


 

26.Januar 2022

Wir schaffen das...

Ja wir schaffen das.... sagten die Menschen und überlegten wie? Ein weltumspannendes Virus hat es nicht geschaft. Die Natur und Umwelt ist immer noch gefährdet. Der Mensch ist immer noch da.... Covid hat es noch nicht geschaft.Also sprach der Mensch: Wir müssen uns selber vernichten. Wofür haben wir denn die tollen Waffen? Und zumindes die Bösen könnten wir ja schon mal auslöschen. Aber wer sind die bösen? Also, Gott haben wir ja schon ersetzt durch Brot , Spiele und Presse.... Ein Krieg in Europa wäre vielleicht nicht schlecht? Dann können die Chinesen ja schon mal machen was sie wollen und überhaupt... Und nun die Frage, die sich weltweit alle Kriminalisten stellen um einen Fall aufzulösen: "Wer hat was davon" oder "Folgt der Spur des Geldes". Und spätestens dann sollten sich mal alle fragen, ob das noch normal ist. Gerade in der christlich geprägte Welt, auch wenn immer weniger Menschen was mit Kirche zu tun haben wollen... aber ihr Leben ist schon christlich geprägt.... und gerade wir sollten mal wieder in die Kirche gehen und mal eine Auslegung von Jesus Worten hören wie z.B. die Worte von der Feinesliebe. Oder von der Sünderin der vergeben wird mit den Worten ...tue es nicht mehr

Ich glaube wir sind noch nicht angekommen in der freien Welt.... und Jesus Worte haben die Menschen noch nicht erreicht. Wir denken noch viel zu viel in Schubladen, und zwar jeder.... auch die meisten die da rufen.... Diskriminierung... und so weiter. 

Aber Jesus wusste es sogar im Sterben noch: "Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun".

Glaube, Hoffnung, Liebe... Die Liebe ist die Größte unter ihnen. 

Also "Befreit den Frieden, last ihn heraus und schickt ihn um die ganze Welt"

 


 

24.Januar2022

Sondersendung 

Gerne sehe ich im ersten Progamm um 18.00 Uhr "Wer weiß denn sowas" und heute ist es dann schon wieder passiert. Mitten in der Sendung, ohne Vorankündigung wird ausgeblendet und die Tagesschau kommt mit einer Sondersendung. Ups dachte ich, jetzt ist Krieg, die Russen sind in die Ukraione einmaschiert.... oder der Papst ist Tod, oder sonst etwas aussergewöhnliches, was die Welt bewegt. Und was war es... es ist kaum zu glauben... das sitzen unsere politischen Führungskräfte um uns zu berichten, was sie sich in der Coronapandemie wieder überlegt haben. Also mal ehrlich.... was soll das? Dafür brauchen wir keine Sondersendung. Das kann man in den Nachtichten im Rahmen der Tagesschau sagen. Und z.Zt. frage ich mich: ."Wenn interessiert es, denn jeder weiß, das die Länder, zumindest das ein oder andere, sich dann doch die eigenen Regel machen. Soviel zum förderalen System. Ich habe den Fernseher sofort ausgeschaltet und gesagt: Hoffentlich machen das jetzt auch 4 Millionen andere.

Sondersendung.... das ich nicht Lache :-)

 


18. Januar 2022

Seelsorge

Seelsorge ist das Thema der diesjährigen Synode der ekir. Ein Thema das gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig ist. Seelsorge ist auch Gedankensorge. Denn die meisten Menschen die Seelsorge benötigen, kämpfen mit ihren Gedanken. Und ein ganz wichtiger Aspekt der Seelsorge ist ...zuhören...

Aber genau der Aspekt des zuhörens ist etwas, was jeder Mensch mal versuchen sollte. Zur Zeit ist es z.B. unsere Außenministerin. Eine wirklich schwere Aufgabe in der "Ukrainekrise". Und es wird sehr schwer sein, denn wie sagt uns die Bibel: Liebe deinen Nächsten wie dich selber; oder das Bild der Feindesliebe?!  Verhassten Menschen zuzuhören ist wohl das schwierigste was es gibt. Und das ist wohl zwischen der Ukraine und der Sowjetunion auch Russen genannt, der Fall. Aber es ist vielleicht auch so eine ...Haßliebe.. in der noch nicht alle Hoffnung verloren ist und man auf die Hardline, die jetzt rufen...Härte zeigen.... Waffen zeigen... vielleicht doch nicht hören sollte, wenn auch zuhören und nachdenken. Unsere Außenministerin macht es eigentlich richtig, wenn sie davon ausgeht, dass, solange man miteinander spricht und zuhört, nicht direkt aufeinander schießt. Denn wenn im Herzen Europas ein Krieg der Großmächte loßbricht, wird uns die Coronakrise wie ein Witz vorkommen. Und wer außer den Waffenproduzenten und denjenigen die daran verdienen, hat was davon? Von dem Leid, von den vielen Menschen die ihr Leben lassen müssen, ganz zu schweigen. Ich bin für Zuhören und wie in einer Demokratie üblich, Kompromisse zu fiinden.

Z.B. Die Nato verpflichtet sich in den nächsten sagen wir mal 5 Jahren keine Neuaufnahme eines Landes in Osteuropa, dafür ziehen die Russen ein Teil ihrer Streitkräfte von der Ukraionischen Grenze ab. So könnte man erst einmal Luft gewinnen und die Lage entspannen und dabei aber immer die Kriegstreiber auf beiden Seiten im Auge behalten. Beide Seiten...  Man sollte auch nicht alles, was die Amerikaner uns weismachen wollen so hinnehmen. Ich erinnere an den Irakkrieg. Grund zum Einmarsch waren unter anderem Berichte des USGeheimdienstes, das der Irak massenhaft Giftgas aus seinen Giftgasfabriken zum Einsatz bringen will. Und.... bis heute sind diese Fabriken im Irak noch nicht gefunden....weil es wahrscheinlich gar keine gegeben hat... also auch Fakenews auf westlicher Seite. Es müssen keine militärischen Sanktionen sein, mit denen man Druck auf andere machen kann und seinen Standpunkt vertreten. Auch wenn die Bibel voller ...Kriegsberichte... ist, heißt das nicht, dass der Mensch nicht dazulernen kann und sollte. Denn auf keinen Seiten sehe ich hier eine Streitmacht, die eine Bundeslade vor sich herschiebt und ruft..... Gott will es so. Und wenn es, und die gibt es zu hauf, Menschen gibt, die behaupten, dass Gott genau das will; so behaupte ich einfach mal, das Gott will, das wir uns friedlich einigen. Denn auch ein Friedlichen nebeneinander (besser wäre ein miteinander) ist besser als ein totbringender Krieg, der soviel Leid und Haß aufbaut, dass sich die Spirale weiter dreht. Ich kann oder besser gesagt, ich will mir nicht vorstellen, dass Jesus uns das vermitteln wollte.


 

16. Januar 2022

Bei Barfuß vielleicht Freispruch..?

Da landen zwei Parteien vor dem Gericht. Ich habe es im GA gelesen und wenn ich drüber nachdenke, kann ich nur den Kopf schütteln. Nicht über den Tatbestand, so doch über die Urteilsbegründung des Richters.

Es geht um einen Streit an ander Tankstelle und zwar über den Müll, den jemand aus dem Auto geschmissen hat und das gleich mehrfach. Der dahinterstehende wollte das so nicht hinnehmen und es kam zum Streit und schließlich auch zu Handgreiflichkeiten, sodass die Angelegenheit vor dem Siegburber Gericht landet. Und es gab auch ein Urteil und zwar eigentlich auch ein mildes. Doch die Begründung, wenn sie denn tatsächlich wie in der Zeitung abgedruckt so war, ist unfaßbar.

 

Verhandlung vor dem Amtsgericht Siegburg: Auseinandersetzung um aus dem Fenster geworfenen Müll

 "Die Herabsetzung von gefährlicher auf einfache Körperverletzung erfolgte laut dem vorsitzenden Richter, da der Angeklagte nur mit Turnschuhen nach dem Geschädigten getreten hatte.12.Jan 2022"
HÄÄÄ.... also wenn der Angeklagte die Schuhe ausgezogen hätte, wäre er dann wohlmöglich freigesprochen worden oder wie? Ich kenne Leute, die machen Karate und können einen Barfuß töten. Also es sollte nicht darauf ankommen, was für Schuhe oder nicht man an hat. Wenn jemand am Boden liegt und dann nachgetreten wird, ist es nicht gut und das Urteil sollte nicht vom Schuhwerk abhängig sein, zumal der Angeklagte wohlmöglich diesbezüglich schon vorbestraft ist. Bei solch Urteilen von solchen Richter muss ich mich nicht wundern, den die Täter nur noch über die Opfer lachen. Und mal ehrlich.... das geht doch ein wenig zu weit. Ich finde diesen Angeklagten hätte man ruhig zu einem Jahr Sozialarbeit bei der Müllabfuhr verknacken sollen.

 

Rosinen raus picken

Wir haben immer noch Corona und die Fallzahlen sind so hoch wie noch nie. Es wird über eine Impfpflicht diskutiert und unsere Gesetzgeber arbeiten daran. Hier gibt es Widerstand und einige Gegner. Sie beziehen sich auf Art. 2,2 des Grundgesetzes in dem steht: Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich..... Ja... und dann hören die auf zu lesen, denn was dann da steht, wollen sie nicht lesen. Weiter steht da: "In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden". Was ist damit gemeint? Unsere Volksvertreter, die wir gewählt haben, müssen sich jetzt gedanken machen. Der Haken ist.... die wir gewählt haben... . Wenn von den "Nichtdenkern" die auf die Straße gehen, jemand nicht gewählt hat, der dürfte, wenn er ehrlich zu sich selber ist, schon mal gar nicht auf die Straße gehen, denn sein Recht und seine Pflicht zur Demokratie hat er sich schon verwirkt. Und zudem haben die Mehrzahl der Bevölkerung auch ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und ein Recht darauf, sich nicht durch.... unbegründete Impfverweigerer, anzustecken. Und wenn ich dann höre, das die ....Demos ... jetzt "Spaziergänge" sind, kommt es mir kalt hoch. Jeder Polizeibeamte muss ich ja wirklich ....verarscht... vorkommen. Das ist so als wenn ich sagen würde: Gut das folgende Beispiel ist schon sehr überspitzt und hinkt ein wenig aber: Als wenn ich sagen würde: Die Rechskristallnacht wäre ja nur ein Schaufensterbummel gewesen. Nein....es war der Mop... ja...es waren auch die Bürger unseres Landes. Und ja....jeder sollte sich vorher genau überlegen, mit wem er auf einen "Spaziergang" geht. Für mich ist es eigentlich klar, auch wenn es im ersten Moment sehr blauäugig scheint. Demonstrieren und auf die Straße gehen tue ich nur, wenn man versucht, demokratische Wahlen zu verhindern. Ich gehe immer wählen und oft genug ärgere ich mich, wenn ich zu den Wahlverlierern gehöre. Aber das ist in einer Demokratie üblich, Auch die Wahlsieger sind oft gezwungen Kompromisse einzugehen. Aber ich will ihnen nicht absprechen, dass sie ...zumindest für die Mehrheit in unserem Land,... versuchen das optimale zu machen. Und ich kann mir nicht die Rosinen rauspicken. Denn, wenn ich jedes Mal, wenn mir etwas nicht passt, ich auf die Straße gehen würde, dann wäre ich ja ein ....."Obdachloser".... Denn mir gefällt auch einiges nicht aber wenn man mal auch die andere Seite ....überdenkt... und den Argumenten zuhört, ist auch das oft logisch und zumindest nachvollziehbar. Und um es mal mit Biblichen Worten zu sagen: "Jesus Christus spricht: Wer von euch ohne Schuld ist, der schmeiße den ersten Stein." Ich glaube wir alle wissen, das Jesus recht hat und darüber sollten auch wir mal nachdenken, wenn man in einer Sache ...verblendet.... ist. Und den fundamentalisten under den Christen sage ich mal einfach: Ihr sagt immer.... Gott will das und Gott will das.... Woher wisst ihr, was Gott will? Ich weiß nur was uns Jesus in einer sehr bildreichen Sprache übermittelt hat. Und vielleicht hat sich Gott ja gesagt: Nun gebe ich einigen Wissenschaftlern die Gabe, etwas gegen das Virus zu finden und sie werden es dann zum Guten einsetzen. Und vielleicht haben die das Gamacht.... und vielleicht sollten wir uns dann doch mal alle Impfen lassen. ( Das mit den Impfungen Milliarden an € verdient wird, ist mir schon klar.... aber so funktioniert es auf dieser Welt.) Wie gesagt.... ich könnte jeden Tag auf die Straße gehen.... aber doch nicht um zu Spalten und das Denken einzustellen.... . Und natürlich habe ich Angst.... also ...besonders davor, das die sogenannten Spaziergänger wohlmöglich Recht haben... Gruselig ist der Gedanke dann schon. Aber ich vertraue auf die Menschen, die in unseren Schaltzentralen sitzen. Mögen sie eine glückliche Hand haben mit ihren Entscheidungen und sich nicht blenden lassen, weder von Macht und Habgier, noch von Dummheit und Gewalt. Gottes Segen sei mit euch und...Vertraut den neuen Wegen auf die du, Gott, uns führst....

Übrigens... ich habe mich impfen lassen und spüre noch keine Nebenwirkungen. Ob Langzeit Nebenwirkungen auftauchen, weiß ich nicht und um mal ehrlich zu seiin....weiß keiner.. aber es ist die richtige Richtung, wenn man dadurch schwere Verläufe und Todesfälle verhindern kann. Auch die Verschwörungstheorie, das Bill Gates und etwas injeziert, kann ich noch nicht bestätigen. Meine Rechenkünste halten sich immer noch in Grenzen und manchmal befrage auch ich Google oder wikepedia :-).

 

 

11.1.22

 

Parkplatzräuber

Da wurde vor ein paar Jahren der freie Parkplatz von der Stadt zum Bewirtschaftlichen Parkraum mit Parkscheibe. Die Mieter im Gemeindehaus bemühten sich um eine Sondergenehmigung für einen Parkplatz. Ohne Erfolg. Und nun? Was soll das. Da steht nun schon seit Monaten ein KleinLKW und ein Anhänger mit einem MiniBagger dirkt auf dem Parkplatz vor dem Gemeindehaus. Seit Wochen schon Unbewegt, also nicht als Parken zu betrachten, sondern als Abgestellt. Keine Parkscheibe in Sicht. Wie ist das Möglich. Versuchen sie mal, mehr als 2 Stunden auf dem Parkplatz ohne Parkscheibe zu parken.... sie werden es erleben... 20,-- € sind fällig. Wie geht das? Haben die eine Sondergenehmigung? Was muss man dem Verantwortlichen in der Stadt geben um auch eine zu bekommen? Oder kann ich, wenn ich mein Nummernschild abschraube auch wochenlang umsonst meine Karre dort abstellen? Wenn mich einer fragt: Das ist nicht rechtens und das kann es eigentlich nicht sein. Oder sind in Hangelar die Regeln fürs parken aufgehoben und jeder kann machen was er will. 


 

31. Dezember

Ein gutes Neues Jahr

Das Coronajahr 2021 neigt sich dem Ende und ein neues Coronajahr 2022 beginnt..... Hä... na jetzt aber mal ein bischen positiv denken. Ein neues Jahr voller neuer Erfahrungen, voller Zuversicht, voller Liebe und Geborgenheit seht vor uns. Wir sind Menschen und wir alle machen Fehler aber jeder Mensch ist einmalig, also unbezahlbar. Und so wünsche ich mir im neuen Jahr viele Erlebnisse mit bekannten und unbekannten Menschen in der Hoffnung, das ich am Ende 2022 sagen kann: "Es war ein gutes Jahr"

Bleit gesund und gebt die Hoffnung nicht auf. Auch Die Pandemie wird sich normalisieren...ganz nach dem Motto: Vor der ... ist nach der ...

 


 

28. Dezember

 Wieder ein Weihnachtsfest unter Corona-Bedingungen. Weihnachten eines der Größten Feste in unserer Kirche. Es bringt Licht, es bringt Hoffnung, es bringt Zuversicht. Alles was wir jetzt besonders brauchen. Aber... wenn ich sehe, wie viele Menschen nicht in die Kirche gekommen sind um diese Sachen abzuholen, ist es schon depremierent. Ich kann nur Hoffen, das die Menschen die ...Geschenke...(Hoffnung Zuversicht und Licht) auch zu Hause annehmen und weitertragen.

Leider gibt es immer mehr Menschen, die ihrer Kirche den Rücken kehren aber gleichzeitig sagen, dass die trotzdem glauben aber die Kirche nicht brauchen. Hä... was ist das für eine Aussage? Die Kirche sind in erster Linie ...wir... die Menschen in ihr. Und der Mensch braucht den Menschen. Ich sage dann immer, wenn euch was nicht gefällt, ist es besser die Kirche von innen zu reformieren, denn von außen als "Ausgetretener" geht es wohl nicht.  Von den Langzeitfolgen der konsumfreundlichen Weihnachtsgesellschaft ganz zu schweigen. Denn auf lange Sicht wird man Arbeitgeber sagen: "Wozu Weihnachtsgeld oder Weihnachtsferein, wenn von den Mitarbeitern gar keiner mehr an ...Weihnachten..glaubt" Ebenso zu Ostern.... Kann sich z.B. der Karnevall komplet von der Kirche verabschieden? Wo liegen die GRundlagen?

 

11. Dezember.

Adventszeit

Wir sind voll in der Adventszeit. Wir haben aufgerüstet und einige Lichterketten rausgehängt. Auch der Adventskranz gibt uns Licht. Und ich glaube das braucht man in dieser dunklen Jahreszeit. Wenn sich schon die Sonne weniger blicklen läßt, so kann man es sich selber ein wenig hell machen. Und wie heißt es doch so schön: Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Und so ist es. Die Hoffnung darf nicht sterben. Gerade in der Pandemie mit Corona sollte man sich immer wieder sagen, dass auch das seine Zeit hat. Auch wenn jedes Licht seinen Schatten hat, überwiegt doch das Helle meistens.

Also allen eine schöne Weihnachtszeit und Gottes Segen auf all euren Wegen.

 

 

28.November

 Worunter leidet das Volk? Die Coronainfektion ist wieder auf einem Höhepunkt. Aber Feiern wie Karneval oder Fußball gehen in die Vollen. Was ist das? Nun ja, ich glaube es ist das selbe wie schon im alten Rom. Ist das Volk unzufrieden und fängt an zu murren, muss man es ablenken. "Gibt dem Volk Brot und Spiele" und sie vergessen das andere.... oder..? Ich weiß nicht. Einigen schein das dann doch nicht zu reichen und sie rufen nach dringenden Maßnahmen.

Ich sitze zu hause und denke mir: "Wie soll das nur weitergehen?" Und vielleicht ist es so, das die Menschen nicht an Corona oder ähnliches ...kaputt gehen..., sondern es ist die Hoffnungslosigkeit. Und da kommt doch der Advent gerade recht. Zumindest für die wenigen Christen in unserem Land müsste das eigentlich Grund für Hoffnung und Zuversicht sein. Wir gedenken an das, was war und was noch kommt. ...Christus ..für und geboren und gestorben... Licht der Hoffnung und der Liebe. Es wird wieder Zuversicht kommen. Also dankt daran...die erste Kerze brennt.


 

21. November

Das Artensterben

Es ist November und das ist ja der "trübe" Monat. Buß- und Bettag, Totensonntag und so weiter. Und da lese ich etwas vom Artensterben und natürlich gibt es da auch jede Menge Kritiker, die das alles anzweifeln. Nun... ich bin kein Fachmann aber ich bin doch schon etwas älter. Und daher kann ich manch jüngern auch etwas mitgeben aus meiner Erfahrung. Also... wenn man in unserem freien Land vor 25 Jahren mit 180 km/h über die Autobahn fuhr, konnte man das Artensterben der Insekten noch ganz deutlich beobachten. Nach jeder Fahrt mußte man die nämlich von der Windschutzscheibe kratzen. Heute ist das doch ehe seltener. Der Grund: es gibt zu wenige oder gar keine mehr. Ja... ich habe mich schuldig gemacht... ich bin auch so gerast. Aber nun wissen wir doch heute mehr als von 25 Jahren und unsere Jugend zeigt das auch sehr deutlich auf. Aber da gibt es dann doch noch, auch in der nächsten Regierung, Parteien, die das wohl abstreiten.  Oder die das Artensterben befürworten und in kauf nehmen. Also keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn, heißt auch dazu beitragen, viele Arten von Insekten zu vernichten. Von der Umweltbelastung ganz zu schweigen. �� ich glaube, das sich etwas ändern muss, aber ob wir es wirklich schaffen? Nun.... die Hoffnung stirbt zuletzt und mögen wir doch auch mal weiser werden anstatt immer nur reicher.


11.November

Corona...Corona und dann noch Belarus ...die Flüchtlinge

Also um ehrlich zu sein...ich glaube wir können nicht alle Flüchtlinge aufnehmen... das wird nicht klappten. Aber wir können auf keinen Fall die Flüchtlinge verrecken lassen.

Jesaja 21.14 ff

"Bringt dem Durstigen Wasser entgegen, ihr Bewohner des Landes Tema! Geht dem Flüchtling entgegen mit Brot für ihn!

Denn vor den Schwertern sind sie geflohen, vor dem gezückten Schwert, vor dem gespannten Bogen und vor der Gewalt des Krieges "

Die Lage ist nicht einfach aber es gibt nur zwei Möglichkeiten... Entweder wir helfen oder wir sind mit Schuldig am Elend und Tod der Menschen. Aber wie kann man helfen ohne  sich erpressen zu lassen und das Gesicht nicht zu verlieren. Gute Frage.... ich weiß es nicht .... aber die Geschichte sollte sich nicht schon wieder wiederholen. Es ist noch gar nicht sol lange her, da wurden Millionen von Menschen aus unserem Land, die wir hier nicht haben wollten, auch nicht in anderen Länder gewollt und hatte zur Folge: Die größten Massenmorde in unserer Geschichte.... Es darf sich nicht wiederholen. Also was würde ich machen?

Ich würde die Flüchtlinge an der Grenze Belarus-Polen zunächst aufnehmen. Aber unter folgenden Vorraussetzungen: Da Lukaschenko vorgibt das er es macht, weil die EU Sanktionen gegen sein Land beschlossen hat, würde ich für jeden aus Belarus kommenden Flüchtling die Sanktionen um einen Monat verlängern. Und das auch in Belarus sehr, sehr bekanntmachen (eine Volk kann sich nur von innen befreien). Dann würde ich an die Flüchtlinge ganz klare Bedingungen stellen und diese dann bei Verstoß auch sofort, ohne weitere größere juristischen Spielereien umsetzen.

Die Flüchtlinge müssen sich an unsere Regeln halten. Also Gesetze, Vorschriften, Verhaltensweisen. Wer das nicht kann, den sofort abschieben...ohne wenn und aber.

Sofortige Programme zur Sprachlernung und zur Integrierung in den Arbeitsmarkt, auch wenn der Anerkennungsstatus noch nicht durch ist.

Wird die Anerkennung abgelehnt droht Abschiebung. Wird er Anerkannt, den Flüchtlingen die Staatsangehörigkeit anbieten. Auf keinen Fall eine Zweistaatlichkeit dulden. Sie müssen sich entscheiden ob sie Gast sein wollen oder sich in unsere Gemeinschaft eingliedern wollen. Wie gesagt..... unser Land.... unsere Regeln. Wer das nicht will oder kann... bitte... der Weg nach draußen ist offen.

Sozusagen ein Kreislauf. Auch sollte jedem "Moslem die Frage gestellt werden, warum er nicht in einem anderem moslemisch geführtem Land Asyl beantragen will.

Unser Europa ist Christlich geprägt, auch wenn viele Menschen das nicht wahrhaben wollen. Das heißt nicht, das er hier nicht in eine Moschee gehen darf, aber den Flüchtlingen sollte klar wein, das in erster Line unsere Gesetze hier gelten und keine ...religiösen..., welcher Art auch immer.

 

5.November 

Sicht der Dinge oder wie man es sich "Schönredet"

Mal was ganz.... unwichtiges... aber selbst ich habe mich gefragt, was das soll. So lese ich gestern in der Zeitung, das die Martinszüge oder die Karnevalsveranstaltungen im "Viertel" stattfinden oder nicht stattfinden. "Viertel" hä.... dachte ich mir. Heißt das nicht "Veedel"? Dann kommt die Antwort heute. Also laut meiner Tageszeitung hat dann ein Sprachwissenschaftler festgestelle, das es in Köln "Veedel" heißt und in Bonn dann eben "Viertel". Das erinnert mich an meinen Ortsteil. Da hat sich dann irgendwann eine Ortspersönlichkeit ausgedacht, das Leute die von hier sind "Hangelörer" sind und die Zugezogenen "Hangelarer" oder so. Also laut meiner Verwandschaft, die alle hier... also im Amt Menden geboren und von Geburt an in Hangelar leben:... Alles Blödsinn... das hat der sich so ausgedacht. Im allgemeinen Gebrauch war das vor der "Idee" also nicht. Und vielleicht ist es so.. aber mal im Ernst: Seit Jahrzehnten heißt es "Veedel" und jetzt "Viertel"? Dann müssen doch auch bald die Kölner Lieder...Verband werden, da sie ja nicht mehr die Bonner ansprechen. Was soll das. Erst die ...Hassliebe Köln-Düsseldorf, jetzt auch noch Bonn? Also ich finde das alles ein wenig übertrieben. Da sehnen sich die Menschen nach Beständigkeit und was kommt?..... Wechsel..Unbeständigkeit...Zweifel.....

Da kann ich ja gar nicht verstehen, das die Menschen aus der Kirche austreten. Bei allen Fehlern die auch Menschen in der Kirche machen... Nichts ist seit ein paar Tausend Jahren so beständig wie unser Glaube. Und im Kern immer noch eine gute Sache. Der Anker Jesus ist noch wie vor ein guter Anker, auch wenn er bei manchen Menschen wohlmöglich "Stein des Anstoßes" ist. Wir Menschen brauchen etwas, wonach wir uns ausrichten und es wäre vielleicht gut, wenn man diese Ausrichtung zwar immer und immer wieder Überprüft. Aber der Ausrichtung einen anderen Namen zu geben.... damit ändert man wenig und man schaft nur Verwirrung.

Also ....Jesus ist meine Hoffnung und das Veedel ist das Veedel, auch wenn es jetzt Viertel heißt. In diesem Sinne: Darüber braucht man sich eigentlich keine Gedanken zu machen. 


2.November

   VORBILD

Eine gute Bekannte fragte mich für  !eine Untersuchung und Umfrage für ihr Studium, ob ich in meiner Kindheit ein Vorbild hatte. Da habe ich mal nachgedacht:

 

"Hallo S.......,
auf deine Frage nach meinem Kindheitsvorbild habe ich mich mal zurückgelegt und meine Gedanken in die 60er geschickt.
Ich bin in  einer kleinen Stadt im Oberbergischen aufgewachsen. Unser Haus stand ganz am Stadtrand und vor der Haustüre begann sozusagen die große Freiheit. Wiesen, Felder und Wälder. Meine Eltern machten sich gerade Selbstständig mit einem Fuhrbetrieb und meine Geschwister und ich freuten uns über unsere …(Ende der 60er) Bonanzafahrräder mit denen wir in die neben unserem Haus liegende Wiese mit Quellwasser fuhren und schauten, wer am weitesten durch die Matsche kam :-). Dann waren da noch ganz viele Eindrücke… wollte man Raumfahrer werden wie Gagarin, oder Freiheitskämpfer wie Che?
Es gab Vietnam, die Hippibewegung und vieles mehr. Doch das betraf mich als 10 jähriger dann doch nicht so sehr, das ich dort mein Vorbild sah. Auch Mutter, Vater, Tante oder Onkel standen da außen vor.
Ich fand „Heinz“ ganz super und wollte so werden wie er. Er war schon gut. Er brachte Freude und Schrecken. Er kam nur kurz aber dafür jeden Tag. Er konnte in jedes Haus und kannte alle Leute. Im Winter bekam er auch schon mal einen Schnaps von Mama oder blieb für ein paar Minuten auf einen Kaffee um sich aufzuwärmen. Meine Eltern warteten mal auf ihn und freuten sich wenn er gute Nachrichten brachte (z.B. Genehmigungen vom Amt). Heinz war unser Briefträger und ich fand es super. Manchmal hieß es sogar: „War Heinz noch nicht da?“. Er auch noch immer freundlich und das bei Wind und Wetter. Ja…wenn ich zurückdenke, wollte ich so sein wie er.:-). Er war mein Kindheitsvorbild… kein großer Held, aber immer voller Erwartung. Er brachte manchmal auch Nachrichten aus Holland, von meiner Tante. Das fand ich super.
 

Liebe Grüße "


 

30. Oktober

Am 31. Oktober ist Reformationstag

Nicht nur die 95 Thesen und der Erneuerungsgedanke ist für mich Reformationstag. So aktuell wie nie. Erneuerung ist nötig. Ob Klima, Religion, Politik, Soziales. Sehen sie sich mal um und auch sie werden fest-stellen, das sich etwas tun muss. Aber die Zeit der Reformations zu Luthers Leben ist auch die Zeit des Buchdruckes. Luther übersetzt die Bibel ins Deutsche. Eine Sprache für das normale Volk, also für uns. Man lernte langsam lesen und schreiben. Sozusagen die Grundlagen für den Journalisten und die Zeitungen. Und heute.... wie danken es die Tageszeitungen? Welche Aussagen liest man heute zu diesen Ereignissen? Na ja... recht wenig dieses Jahr. Da stehen doch andere Dinge viel viel mehr im Vordergrund. Große Artikel über Halloweenfeiern die wieder möglich sein könnten. Geschäfte von Verkauf für Gruselartikel werden groß gedruckt. So änder sich die Zeiten. Früher als noch Martinslieder gesunden wurden, bekamen die Kinder als Dankeschön für die Lieder etwas süsses. Und wie sieht es bei Halloween aus? Gib mir Süsses oder es gibt Saures... also eine Schutzgelderpressung im Kleinen...hähä. Ach ja... Hallo Wien... Zu Luthers Zeiten standen doch die Türken vor Wien...Wer weiß.... vielleicht kommt die Zeit je wieder und dann ist man doch wieder froh wenn einer mal an Reformation und Erneuerung denkt. Denn dann..... steckt einem der Grusel so in den Knochen, das man gerne darauf verzichten kann.

Also ich lese unsere regionale Tageszeitung und würde mich freuen, mehr über Erneuerung und deren Forschritte zu lesen, als über ein kurzfristiges Schauervergnügen an Halloween. Aber jedem das seine....aber seien sie gewiß: Nicht nur Politiker machen Politik.... wir werden auch von unseren Medien und den sogenannten SozialenMedien im Internet ganz schön beweinflußt.  Also...Reformation fängt in den eigenen Gedanken an, auch wenn man da mal selber kurz zusammen zuckt.


 

24.Oktober

Herbst

Es ist ja schon erschreckend.... Wir haben einen goldenen Oktober. Es ist Herbst und bei schönstem Wetter können wir draußen viel machen. Den Garten langsam auf den Winter vorbereiten, noch einige Radtouren machen und vor allem und das muss ich jetzt mal sagen: Das Leben was wir haben genießen, d.h. es bewußt zu genießen und dankbar sein für die schönen Tage in unserem Leben. Nicht immer meckern, sondern auch mal sagen: Das Leben ist schön. Danke ...Gott... dafür und bitte um deinen Segen, das wir das auch anderen Menschen sagen und mitgeben können. Laß uns dafür eintreten, das es nicht ein Anspruch ist, den nur wir haben, sondern das jeder Mensch ein Recht auf ein schönes Leben hat.

 

 

15. Oktober

Ist das noch normal?

Es ist allgemein kühler geworden und man könnte je mal die Heizung anstellen und wieso habe ich kein warmes Wasser? Also mal nach der Heizungsanlage sehen. Der Fehler ist schnell gefunden. Gott sei Dank. Es ist nur die Zeituhr die stehengeblieben ist. Grund dafür ist ein "Reiter", also ein Stecker auf der Zeituhr mit dem die Nachtabsenkung geregelt werden kann. Dieses kleine Plastikteilchen ist gebrochen. Ich entferne ihn und so läuft die Heizung erst einmal auf ...Dauerbetrieb.... Es wird alles warm. So weit so gut. Aber es ist natürlich Energieverschwendung wenn die Heizung durchläuft. Also will ich mir einen neuen Stecker für die Zeituhr besorgen. Ein Teil was so etwas 80 Cent bis 1,20 Euro kostet. Ich mache mich auf. Zunächst einmal in einen Baumarkt, dann in den nächsten Baumarkt, dann zu einem Heizungsinstalateur und einem Elektriker. Also überwiegent ist die Meinung, das die Stecker ja nicht mehr benutzt werden, da ja alles Digital läuft. Also auch die Zeituhren an den Heizungen. Oder andere Systeme der Schaltuhren. Und nun? Wegen 80 Cent eine neue Heizung für 5000,-- Euro oder so? Ich glaube ich bin im Wald? Das kann doch nicht wahr sein. Na... ganz so schlimm würde es nicht werden, eine neue Zeituhr ist schon für ca. plus minus 120,-- Euro zu haben. Aber im Vergleich zu 80 Cent immer noch sehr, sehr, sehr viel.

Also nach Hause und den PC angeschmissen. Und siehe.... im Internet findet man alles. Es gibt auch noch jede Menge dieser Reiter. Doch welcher ist der Richtige? Ich glaube ich habe den richtigen gefunden und bestelle den dann. Allerdings 14 Stück... für ca. 20,-- Euro. Aber egal. Die Zeituhr mit der Nachtabsenkung muss wieder laufen.

Meine Fazit: Kein Wunder das die Läden nach und nach zu machen und Herr "amazon" das große Geld verdient. Wahrscheinlich sehe ich das nächste mal direkt im Netz nach. Das spart mir Zeit und Ärger. Aber eigentlich bin ich für die lokalen Geschäfte. Doch.... wegen 80 Cent dann ein Vermögen auszugeben.... das kann auch ich mir nicht leisten und die neue Zeizung muss halt warten, bis zur gesamt Sanierung mit modernen Brennern und Solaranlage auf dem Dach.

 

12. Oktober

Ein paar Tage an der Nordsee verbracht und sich gut von, ja von was eigentlich, erholt. Aber ich glaube es ist einfach mal das... man muss mal raus, was anderes sehen. Und es war schön. Tolle Radtouren auf richtig gutenRadwegen, egal ob Stadt, Dünen oder Wald. Das Rauschen vom Meer und den Genever auf der Terrasse der Strandbude (Restaurante). Einfach herrlich. Und dann kam die Rückfahrt und da wusste man auch gleich, dass wir wieder in Deutschland sind. Die Diskussion um Tempo 130 km auf den Autobahnen kam mir so unsinnig vor wie seit langem nicht mehr. Also zumindest in NRW konnte man froh sein, wenn es mal 80 km waren. Stauss, Baustellen, Umleitungen und so weiter. Autofahren hat mit "Mobilität" so gar nichts mehr zu tun. Und dann gibt es eine Partei, die damit Wähler fängt, weil es keine Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Autobahn geben darf. Was für ein Irrsinn. Also nicht die Rasterei, sondern die Aussage, das ein Tempolimit nichts bewirkt. Also ich kann versichern bei den geringen Geschwindigkeiten, die ich Fahren konnte, gab es keine schweren Unfälle. Das ist Fakt. ...große Geschwindigkeit - große Unfälle... kleine Geschwindigkeit - kleine Unfälle.. große Geschwindigkeit - großer Spritverbrauch (CO2) ... kleine Geschwindigkeit - kleiner Spritverbrauch.... Und wer das ernsthaft in dieser besagten Partei abstreitet, der kann natürlich auch Corona leugnen.  Aber da gibt es so ein Sprichwort: "Wer einmal Lügt, dem glaubt man nicht". Aber seid ganz beruhigt... es ist nur ein Sprichwort an dem nichts dran ist :-).

Gott gab uns Menschen den Verstand.... nur Benutzen müssen wir ihn allein.... auch wenn es schwer fällt. Aber so sind wir halt....wir Menschen.

 

2. Oktober

Wir feiern Erntedankfest. Es ist ein schönes Fest und wir werden uns bewußt, dass wir nicht hungern müssen in unserem Land (hoffe ich jedenfalls). Wir leben im Überfluß und es ist reichlich da. Ernten heißt aber nicht nur Säen und Ernten oder einfach nur zum Edeka gehen und einkaufen. Es sollte auch nicht nur ums Essen gehen, obwohl das ja ein Grundbedürfnis ist. Vielleicht ist das Erntedankfest auch so ein Moment an dem man zurück und nach vorne blickt. Wie lebe ich zum Beispiel? Säe ich? Was werde ich ernten? Es gibt ja ein altes Sprichwort: "Wie man in den Brunnen ruft, so schallt es heraus". Und so ist es auch mit dem Erntedankfest. So wie wir leben, werden wir ernten. Leben wir Liebevoll, so werden wir Liebe ernten. Leben wir Gierig,so werden wir entsprechend ernten.  Leben wir zufrieden oder sind wir immer unzufrieden? Erntedankfest ist dann auch ein Spiegel in den wir blicken und uns dann an der Ernte freuen....oder eben nicht. Darüber kann ich ja mal nachdenken.

 

26. Sept.

Wahljahr. Das ...Volk... hat gewählt. Wie und warum es so gewählt hat, liegt daran, das die Menschen sehr unterschiedliche sind. Gott liebt die Vielfalt, sonst hätte er uns geklont. Es war eine spanende Wahl und egal wie ich dazu stehe kann ich nur sagen: Demokratie heißt nicht nur genießen und gewinnen, sondern ach durchhalten und hoffen. Denn in vier Jahren wird wieder gewählt und bis dahin gilt: Das Volk verdient diejenigen, die sie gewählt haben. Na dann hoffen wir auf eine gute Zeit und auf einen neuen Anfang mit Veränderungen die wir alle brauchen.

 

19. Sept.

Gottesdienst im Freien.

Ich war angenehm überrascht, dass der Gottesdienst im Freien stattfand. Am Morgen waren es nur 15 Grad. Aber die Sonne kam raus und daher war die Entscheidung richig. Ich habe mich darüber gefreut und sicherlich auch die über 30 Gottesdienstbesucher, die einen tollen Gottesdienst erleben konnten. Mit bekannter Liturgie, sehr gut ausgesuchten Liedern und einer sehr guten Ansprache, die sich auch auf die Flutkatastrophe bezog. Ich hörte zu und wurde mitgenommen in die Gefühle und Sorgen jender, die so viel Leid erfahren haben. Aber auch die Zusage auf Vertrauen und Hoffnung konnten stärken und den Blick nach vorne richten. Danke für diesen schönen Gottesdienst.

 

15. Sept.

Wahlkampf

Es ist Wahlkampf. Die Parteien werben für sich um Stimmen. Das ist auch gut so. Wir Wähler wollen ja wissen, wofür die Parteien einstehen. Und genau da kommt es mir manchmal vor, das die Parteien was nicht verstanden haben oder einfach keine moralischen Grenzen kennen. Für viele Parteien ist Wahlkampf nicht das herausstellen des eigenen Programmes und der eigenen Ideen. Für viele geht es in erster Linie darum, über den Gegner herzufallen. Man sucht nach Fehlern und wo man dann noch nachtreten kann. Das ist aus christlicher Sicht ja eigentlich nicht hinnehmbar. Jesus selber hat es schon gesagt: "Wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein". Und ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht, warum sich so viele Politiker auf so eine Stufe stellen. Das haben die doch gar nicht nötig... oder doch? Das wäre schade. Und auch Wahlplakate mit der Aufschrift "Hängt die oder die " Na ja.... auch wenn ein Richter das als Meinungsäußerung durchgehen läst, ich finde es sehr fraglich und man kann schon mal darüber nachdenken, wo denn dann die Grenze des Anstandes überschritten wird und wie weit auch ich.... einfach mal darüber hinweg sehen. Denn das ist nicht korrekt. Also immer schon fair bleiben.


 

 

12.Sept. 

Heißes Eisen...

wir haben die Wahl und viele Themen werden nicht angesprochen, denn es sind heiße Eisen die keiner anpacken will. Zum Beispiel die Pendlerpauschale. Also wir wollen alle das Klimaziel erreichen und die Umwelt schonen und den ÖPNV fördern. Und da haben wir es. Die Pendlerpauschale ist der Widerspruch an sich. Geld geben für Autofahren. Hä... ich versuche die Umwelt zu schonen, fahre viel mit dem Rad und und und und soll mit meinen Steuern die Autofahrt anderer mit finanzieren? Diese Steuergeschenke sind der größte Unsinn aller Zeiten und gehört meiner Meinung nach abgeschafft. Wer auf dem Land wohnen will, muss seine Fahrt zur Arbeit dann auch mal selber finanzieren, wenn er mit dem Auto fahren will. (Dafür wohnt er ja auch preiswerter als in der Stadt). Die Pendlerpauschale förderd den Anstieg von co2 in der Luft und das soll doch eingespart werden. Also liebe Politiker.... wollt ihr lieb Kind sein bei allen Autofahrern, oder wollt ihr unseren Kindern eine Zukunft geben... ihr müsst euch entscheiden.

Es wird ja keinem Autofahrer etwas weggenommen, was er sich verdient hat. Es wird ihm höchstens ein Anreiß gegeben mit dem ÖPNV zu fahren.


 


 

2.Sept. 2021

Fahrradhändler auf  Hohem Roß.

Gestern war ich mit meiner Frau bei dem größen Fahrradhändler in der Region und wir wollten uns nach einen neuen Ebike mit Rücktrittbremse erkundigen. Wir in den Laden rein, uns in die Abteilung ebiks gestellt und da kam auch schon ein Verkaufs...leiter. Auf die Frage, ob er uns helfen kann, sagten wir dann unseren Wunsch. Wir interessieren uns für ebikes mit Rücktrittbremse. Natürlich wissen wir, das Rücktritt heute nicht mehr der Standart ist.. aber, sagen wir aus nostalgischen oder Sicherheitsgefühl - Gründen wollten wir das haben. Aber mit dem Wort" Rücktritt" fing es an.... Von jetzt auf gleich hatte ich das Gefühl, als ob ich ein 3jähriger wäre, der gerade einen Lolli geklaut hat und vom Ladenbesitzer so richtig zusammengeschissen wird. Also so was habe ich noch nicht erlebt. Innerhalb von 2 Minuten musste ich wohl feststellen, das ich seit 60 Jahren gar kein Fahrrad fahren kann. Komisch... ich fahre schon seit 60 Jahren Fahrrad. Also die Arroganz mit der der Verkaufsleiter auf dem hohen Roß saß, ließ uns schließlich den Laden verlassen. Ohne Ergebnis aber mit der Erkenntnis, das wir offensichtlich kein Fahrrad fahren können, da wir einen Rücktritt in Erwägung gezogen haben. Fazit: Für mich steht fest.... auch wenn dort die größt Auswahl besteht, diesen Laden werde ich so schnell nicht mehr betreten. Zumal...  der Verkäufer...  die perfekten Räder  ansprach, die er verkauft und es nur die Kunden sind, die unperfekte Räder verlangen und wenn dann was nicht geht, der Kunde es eigentlich selber Schuld ist. Es nutzte auch nicht, als ich sagte, dass er doch dann keine fehlerhaften Fahrräder zum Verkauf anbieten sollten. Auf  meine Frage, wie denn die Beleuchtung bei den ebikes funktioniert  sagte er, über das Akku. Und ich  meinte dann, warum denn nicht über einen Felgendynamo? Denn wenn ich unterwegst bin und mir einer den Akku klaut, kann ich zwar fahren, aber abends hätte ich dann doch kein Licht. Das absolut perfekte Gegenargument war, das alle Anbieter das so machen. Aha... das kommt mir so vor, wie beim Dieselskandal... wenn alle bescheißen muss es OK sein oder wie? 

Also ebiks sind eine tolle Sache und ich will das gar nicht missen. Aber wenn mir ein Verkäufer allen ernstes verkaufen will, das die Perfekt sind... dann hat der Verkäufer nicht mehr alle Tassen im Schrank.

In diesem Sinn.. ich fahre weiter Rad. Die letzten zwei Jahre über 10.000 KM mit meinem Fahrrad zurückgelegt... Wie ich das wohl geschaft habe? Wo ich doch nach Expertenmeinung gar nicht fahren kann :-)!

 

29.August 2021

Verabschiedung Pfarrer . Eigentlich hatte ich ja vor bei der Verabschiedung des Pfarrers der Nachbargemeinde dabei zu sein. Doch Corona  macht alles anders. So hatte ich dann die Möglichkeit per Zoom an dem Gottesdienst teilzunehmen. Also zuerst mal die Programm ...oh ... Verzeihung, die App.. herunterladen. Und bis ich es dann endlich geschaft hatte. konnte ich tatsächlich an dem Gottesdienst teilnehmen. Also ich dann mein Bild sah und all die anderen, musste ich erstmal kurz nachdenken. Die Tasse Kaffee in der Hand und ein Keks... und alle könnes es sehen... und das im Gottesdienst! Also erstmal das Video abschalten...puh.. gelungen. Nach ein paar Worte und Gedanken dazu und dann.... ist das Mikro wenigstens aus... Ups... Gott sei dank. Als ich dann alles geregelt hatte, konnte ich das Video wieder einschalten und mich zeigen im Zoom - Gottesdienst. Ansprache, Predigt, liebe Worte und Entpflichtung. alles OK und als  ich dann  gefragt wurde, ob die Entflichtung schon  war, habe ich so in meiner Art gesagt... Ja.. alles geklappt... Entpflichtung auf Rheinisch. Wie auf Rheinisch, was soll das sein? wurde ich gefragt. Na ja.. die Supperintendentin hat das Beffchen mit der Schere abgeschnitten....Ha-ha lustige Vorstellung.

Aber mal im ernst: 33 Jahre Gemeindepfarrer ist schon eine lange Zeit. Und das verdient meine Hochachtung und meine guten Wünsche für den weiteren Lebensweg. Und doch ist es Schade, das ich nicht persönlich dabei sein konnte und Klatschen und Mitsingen und Anstoßen auf den neuen Lebensabschnitt. CORONA ist Scheiße.

 

 

20. August 2021

Afghanistan. Jahrzente war der ...Westen... hier um ein Land zu verändern. Heute stelle ich fest: Es hat nicht funktioniert, bzw. nur zum Teil. Und dieser Teil ist nun auf der Flucht. Es sind auf unserer ERde noch nie so viele Menschen auf der Fluch wie zur Zeit. Es ist schon erschreckend. Aber neu ist es nicht. Wie war das doch gleich: Flucht aus Ägypten. Ja...die Bibel ist so aktuell wie lange nicht mehr. Aber es wird nicht mehr so wahrgenommen. Anstatt in die Bibel zu schauen, nimmt man heute sein Smartphone in die Hand und ist erstaunt über die Ausmaße, die eine Flucht mit sich bringt. Und vielen ist auch klar, das man hier helfen muss. Die Frage ist aber wie. Denn alle Flüchtlinge hier aufnehmen, dass funktioniert nicht wirklich. Aber wegschauen und rufen, das wir damit nichts zu tun haben, funktioniert auch nicht wirklich. Die Erde ist ein ...Dorf.... Mögen wir die richtigen Entscheidungen treffen und hoffen, das sich doch vieles zum Guten wendet.

 

8. August 2021

Der Wochenspruch lautet: "Wohl dem Volk, dessen Gott der HERRist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat." aus Psalm 33,12

Bei aller liebe für die Gleichsstellung aller Menschen. Es ist ein Zitat aus der Bibel. Ein Zitat aus alten Schriften. Ja... da steht er und der HERR... Nehmt es einfach mal so hin. Sicherlich hat sich der Psalmschreiber auch nicht Gedanken darüber gemacht, das es heißt.... du sollst dir kein Bild machen von deinem Gott... und doch ist er in einer Gesellschaft geboren, in dem der Mann das sagen hatte und es für ihn ganz selbstverständlich war, dass Gott ein HERR sein muss und keine FRAU. Bitte,bitte nicht alles ummogeln und wenn schon dann doch vielleicht nicht in Gott ist Mann, Frau, Kind, nix oder so. Dann doch lieber in ....dessen Gott das "LEBEN" ist. Denn im Leben geht es auch nicht immer schön her. Die Natur ist grausem und zugleich liebevoll. Das Leben ist ein auf und ab. Das Leben gibt uns Wasser zum trinken aber auch Wasser zum ertrinken. Und auf die Frage: Warum läßt Gott das alles zu? Kann ich nur antworten: Warum lassen wir das alles zu. Wenn uns Gott die Erde gegeben hat und wir dafür verantwortlich sind, müssen wir uns immer und immer wieder fragen: Wie oder was, oder wer und weshalb sind wir Menschen so und warum ändern wir uns nicht. Jesus war ein Mensch, der uns durch seine Gleichnisse und Taten vieles gesagt hat. Wir werden nicht perfekt sein, aber wir können uns gegenseitig helfen, jeder nach seinen Möglichkeiten. Mit vielen kleinen Schritten können wir ganz viele Ziele schaffen. Nur eines ist wichtig: Wir müssen uns auf den Weg machen. Und da ist es mir persönlich ....Wurst... ob ich mit MANN oder FRAU oder NIX oder KIND unterwegs bin, hauptsache mit Menschen, die auch ergriffen sind von: Glaube, Hoffnung und Liebe.

 

30.Juli 21

 Erdüberlastungstag

Es ist schon wieder soweit. Die Ressourcen der ERde sind endlich und heute kann man sagen, dass wenn alle Menschen dieser Erde so leben würden wie wir in Deutschland, kämen wir mit unserer Erde nicht mehr hin. Wir bräuchten 2,9 Erden. Wissenschaftler haben errechnet (oG) das die Menschheit gegenwärtig 74 Prozent mehr verbraucht, als die Ökosysteme regenerieren können. Wenn dies so ist, ist es nicht gut und  ohne jemanden auf die Füße treten zu wollen kann man sagen: Wir müssen etwas tun oder um es drastisch auszudrücken kann man auch fragen: Gibt es zu viele Menschen? Hat uns die Erde den ....Krieg... erklärt, an dem wir Schuld sind? Dürre, Überschwemmung, Stürme, Erdbeben, Brände, Pandemien?

Es ist so schwer auf den schönen gewohnten Luxus zu verzichten. Aber wir müssen etwas unternehmen. Wir müssen uns bewußt machen, das alles mit allem verbunden ist. Vielleicht sollten wir mal was kürzer treten. Und nicht nur im Gebet mit...Herr, vergibt uns unsere Schuld... sonder eher mit dem Gebet...Herr, gib uns die Kraft uns zu ändern, damit unsere Kinder auf dieser Erde ein zu hause haben.

 

18.7.21

Licht und Schatten

Die Hochwasserkatastrophe bringt es an den Tag.

Das Leben hat Licht und Schatten. Wie schnell kann es kommen, das plötzlich dunkle Wolken aufziehen und man einem Unwetter hilflos gegenübersteht. Diese Tage erfahren wir, wie schnell es kommen kann, das es einem so ergehen kann und man von einem Moment auf dem anderen vor dem NICHTS steht. Und auch wir, die wir mitfühlen aber nicht selber betroffen sind, sollten uns viel öffters bewußt machen:

Wir werden nackt geboren und wenn wir aus dieser Welt gehen, können wir nichts mitnehmen. Alles gute, was dazwischen liegt, sollten wir dankbar als Geschenk betrachten und das weniger gute als Herausforderung für unser Leben oder wenn es unvermeidbar ist, auch als Schicksalsschläge für unser Leben erkennen. Das sind Momente in dennen wir "zusammen stehen" müssen. Keiner sollte allein gelassen werden. Auch wenn ich selber nicht mit Schaufel, Eimer oder Besen angerückt bin, meine Gedanken und Gebete sind mit den Betroffenen.

Möge Jesus ein Anker in unserem Leben sein, an dem wir immer wieder Glaube, Hoffung und Liebe festmachen können und so auch versuchen mit den Schicksalsschlägen zurecht zu kommen.

Wo Licht ist, das ist Schatten und kein Schatten ohne Licht.


  

 

15.07.21

Gemeinden verlieren Mitglieder

Da lese ich heute in der Zeitung, das die Gemeinden Mitglieder verlieren. Nun...was macht man denn, wenn man etwas verliert? Mein erster Gedanke ist; nichts wie hin zum Fundbüro :-). Doch leider ist es wohl nicht so einfach. Dann fällt mir die Geschichte ein, wo der Hirte die Herde kurz alleine läst, um das verlorene Schaf zu suchen. Gut heute müßte mancher Hirte oder Hirtin ein Schaf alleine lassen um die vielen verlorenen Schafe zu suchen. Nun ....Spaß... beiseite. Die Gemeinden müssen sich schon gedanken machen, wie sie ihre Mitglieder ansprechen und überzeugen können. In Coronazeiten besonders schwer. Wie können wir den Menschen zeigen, das es sich lohnt in einer Gemeinde zu sein und zu bleiben. Viele haben den Bezug verloren und das ist Schade. Leider kann ich das sogar manchmal verstehen und das ist auch sehr Schade. Es ist wie ein Sog, wie eine Spirale.... Aber wo eine abwärts Spirale ist, kann vielleicht auch eine aufwärts Spirale in gang kommen. Also nicht den Mut verlieren und weiter Hoffnung, Glaube und Liebe säen. Einiges wird sicher aufgehen.


 

14.Juli21 

Freiheit

Im heutigen Losungstext lese ich: "Zur Freiheit hat uns Christus befreit! Steht also fest und lasst euch nicht wieder in das Joch der Knechtschaft einspannen."

Freiheit hat in Coronazeiten einen neuen Stellenwert bekommen. Gerade jetzt zur Urlaubszeit stellt sich die Frage der Reisefreiheit für uns. Gerne würde ich wieder ans Meer um bis zum Horizot zu schauen. Dann sehe ich wieder die Bilder der Strände, an denen sich die Menschen eng an eng ...kuscheln... und kaum Platz ist. Menschen die ihre Freiheit des Reisens in Anspruch nehmen und auf Erholung hoffen. Also meins ist das dann doch nicht. Also zu heuse mit dem Rad eine Tour machen und dann innehalten und die "Freiheit" genießen. Blick übers Rheintal in die Ferne. Gut es fehlt das Meeresrauschen... Aber wenn ich so darüber nachdenke, hat die Freiheit, zu der uns Christus befreit, nichts mit der "Reisefeiheit" zu tun. Es ist eine andere Freiheit die wir oft gar nicht mehr zu schätzen wissen. Eine Freiheit die uns auch seelisch befreit. Eine Freiheit über die wir wirklich öffters mal nachdenken sollten. Und trotz allem ....schönen Urlaub....


 

 

 

 

 

 

Die meine Seele singe

Ja ...singen.. im Gottesdienst. Es ist wieder möglich. Auch wenn in den Ferien die Gottesdienste schon immer nur mit wenigen Menschen stattfinden, es war mir ein Genuß mal wieder die schönen Lieder mitzusingen. 

Und auch wenn ich eine Fahrradtour mache kommt es vor, dass ich anfange Lieder zu summen und ich mich über die Schöpfung freue. Selbst neulich, als dunkle Wolken aufzogen und ich durch ein fast reifes Getreidefeld fuhr kam mir spontan das Lied in den Sinn "He ho, spann den Wagen an, sieh der Wind treibt Regen übers Land...holt die goldnen Garben......"

Und dabei wußte ich... Gottesdienst ist überall wo wir uns bewegen und an Gottes Schöpfung denken... Danket und.... du meine Seele singe!

 

 

 

29.Juni2021

Unsere Götter

Kirche ist ein wenig in Verruf gekommen. Die Ersatzgötter sind auf dem Vormarsch. Die Kirchen sind nicht so voll wie z.Zt. zB. die Fußballstadien. Und das zu Corona... OK es ist Fußball EM und auch ich schau gerne im Fernsehn zu und bin in der letzten zwei Tagen total angetan von diesem ....."Ersatzgott?" Wie dem auch sei. Viele Menschen sind faziniert davon und eigentlich war ich schon in der Überlegung gar kein Fußball mehr anzuschauen. Es sind doch auch nur moderne "Gladiatorenspiele". Und wer weiß wovon die Ablenken sollen. Und doch war ich von dem "Kampf der Millionäre" angetan. Vor allem als ich die beiden Alpenländer Österreich und Schweiz gesehen habe. Meine Herren was für Spiele und die Schweiz hat sogar den Weltmeister aus dem Turnier geschmiessen. War schon toll. Aber was ist das, was die Menschen so faziniert. Ich meine es sind Spiele... Ist unsere Seele schon süchtig nach solchen.....Nebensächlichkeiten?.... Wie sehr müssten wir Beifall jubeln wenn wir von Jesus hören. Ein Kämpfer der besonderen Art, einer der für uns alle was zu sagen hat. Einer der unserer Seele erreicht. Wo ist die fazination geblieben? Vielleicht liegt es daran, das er den Gegner mit anderen Mitteln geschlagen hat. Nicht mit dem direkten Krieg, sondern einfach noch viel Besser. Ein Tor schießen ist ja schön und gut.... aber den Tod besiegen hat doch eine ganz andere Qualität und sollte meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit erregen.

Entweder die Kirche macht was falsch oder sie macht es genau richtig.... Wer weiß... Gottes Wege sind seltsam, aber sie führen immer ans Ziel.

Weder Geld nach Fußbal,l nach etwas anderes kann den Glauben, die Hoffnung und die Liebe ersetzen. Dessen sollten wir uns immer wieder bewußt machen.

 

 

Wochenspruch für die Woche vom 13.-19.Juni lautet:

"Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken."

Da liege ich in der Hängematte und lasse die Seele baumeln und denke mir: Kommt her zu mir... wo soll ich den hingehen? Und gerade zu Corona soll man doch nich so viel reisen. Auch wenn die Reisefreiheit wieder da ist, glaube ich nicht, dass sich die meisten Menschen auf den Weg machen um zu Jesus zu reisen.  Und überhaupt: ich liege in meiner Hängematte und bin ...je mehr ich darüber nachdenke, davon überzeugt, das mit "Kommt her zu mir..." nicht der Weg über die Autobahn, den Radweg oder den Wanderpfad gemeint ist. Es ist mehr.... geistig...! Es sind die erdrückenden Gedanken, die wie ein Mühlstein einen belasten, die man los werden soll. Und das kann man dann auch in der Hängematte, ja vielleicht sogar am Besten. Einfach die Augen schließen und den Wind spüren. Seine Gedanken spielen lassen und dann....einfach mal nichts. Nichts denken und einen Moment mal einfach nur ....Gott machen lassen.... und sich so erquicken. 

Die Reise zu "Gott" ist nicht in Metern zu messen. Sie ist manchmal weit und manchmal ganz nah. Und die Reise ist 100% Umweltfreundlich.

 


 

Der Mader

Wieder einen im Garten erwischt. Ich weiß nach als ich vor vielen, vielen Jahren einen "Panda" fuhr, also ich meine einen Fiat Panda. Eines morgens öffnete ich die Motorhaube um nach dem Oelstand zu sehen ( das tat man früher) und war nicht schlecht erstaunt über meinen Fund im Motorraum. 

Eine Brötchen! Ja ein Brötchen. Zunächst dachte ich an einen Scherz meiner Frau... Wollte sie das Brötchen im Motorraum erwärmen? Aber das konnte doch nicht sein und so erkundigte ich mich und kam zu dem entschluß: Ein Mader hatte sich da wohl einen kleinen Vorrat gesichert. 

Auch hatte dieses niedliche Tier man Fahrzeug einmal auser Betrieb genommen. Maderbis am Zündkabel. Na, danke... Also die Igel im Garten sind ja schön und nütlich. Aber auf den Mader kann ich persönlich gut verzichten. Also nochmals alles überprüfen. Was kommt auf den Kompost... ist der schon bei uns eingezogen oder lungert er noch beim Nachbarn rum... und so weiter.

Gott liebt die Vielfalt... das steht mal fest...

 


 

23. Mai 

 

 

Der Igel

Nun ist es amtlich. Wir haben einen Igel, der sich nachts durch unseren Garten bewegt. Es ist ein großer Igel und wir freuen uns natürlich, das er sich in unserem Garten wohlfühlt und so soll es auch bleiben.

Und das wir darüber nachgedacht haben, eventuell Schneckenkorn zu streuen um die Anzucht von Sonnenblumen und Tagetis zu sichern hat sich nun erledigt. Der Igel geht vor, auch wenn wir verluste bei der Aufzucht hinnehmen müssen.

Also ihr Schnecken.... bitte laßt unsere Blumen und unseren Salat in ruhe, sonst hetze ich auch den Igel auf den Hals. :-)

 

 

 

14. Mai

Regenbogen

Nach Regen folgt Sonnenschein. Manchmal ist es auch gleichzeitig. Dann sieht man einen Regenbogen und denkt sich.... Gott hat die Brücke schon gebaut. Man muss nur noch rübergehen. Wo Schatten ist, ist auch Licht. Nach Ausgangssperre kommt auch wieder Freiheit. 

Der Regenbogen sagt uns: Habt Hoffnung und so soll es dann auch sein.

Haltet durch :-)

 

 

13. Mai 

Letztes wurde ich gefragt, was oder wen ich mir als ca. 10jähriger so als Vorbild hatte. Darüber habe ich kurz nachgedacht und die Anfrage beantwortet...wie folgt:

auf deine Frage nach meinem Kindheitsvorbild habe ich mich mal zurückgelegt und meine Gedanken in die 60er geschickt.
Ich bin in einer kleinen Stadt im Oberbergischen aufgewachsen. Unser Haus stand ganz am Rand und vor der Haustüre begann sozusagen die große Freiheit. Wiesen, Felder und Wälder. Meine Eltern machten sich gerade Selbstständig mit einem Taxi und Omnibusbetrieb und meine Geschwister und ich freuten uns über unsere …(Ende der 60er) Bonanzafahrräder mit denen wir in die neben unserem Haus liegende Wiese mit Quellwasser fuhren und schauten, wer am weitesten durch die Matsche kam :-). Dann waren da noch ganz viele Eindrücke… wollte man Raumfahrer werden wie Gagarin, oder Freiheitskämpfer wie Che?
Es gab Vietnam, die Hippibewegung und vieles mehr. Doch das betraf mich als 10 jähriger dann doch nicht so sehr, das ich dort mein Vorbild sah. Auch Mutter, Vater, Tante oder Onkel standen da außen vor.
Ich fand „Heinz“ ganz super und wollte so werden wie er. Er war schon gut. Er brachte Freude und Schrecken. Er kam nur kurz aber dafür jeden Tag. Er konnte in jedes Haus und kannte alle Leute. Im Winter bekam er auch schon mal einen Schnaps von Mama oder blieb für ein paar Minuten auf einen Kaffee um sich aufzuwärmen. Meine Eltern warteten mal auf ihn und freuten sich wenn er gute Nachrichten brachte (z.B. Genehmigungen vom Amt). Heinz war unser Briefträger und ich fand es super. Manchmal hieß es sogar: „War Heinz noch nicht da?“.  Er auch noch immer freundlich und das bei Wind und Wetter. Ja…wenn ich zurückdenke, wollte ich so sein wie er.:-). Er war mein Kindheitsvorbild… kein großer Held, aber immer voller Erwartung. Er brachte manchmal auch Nachrichten aus Holland, von meiner Tante. Das fand ich super.
 

7. Mai

Ich freue mich: Da lese ich doch tatsächlich: "Siehst du die Vögel im Himmel und die Fische im Wasser. Sie säen nicht und sie ernten nicht und der Herr sorgt  für sie. " Und dann die Überlegung, was der Mensch so macht. Also wir sollten uns doch weniger Sorgen und mehr Vertrauen. Diesen Gedanken finde ich gerade in dieser Zeit sehr schön. Also... Vertraut den neuen Wegen, auch wenn sie nicht immer gleich die Lösung sind. Und wenn die neuen Wege z.B. ein Impfstoff gegen eine Krankheit oder Virus ist.... dann sollten wir iihn auch beschreiten und Vertrauen haben. Denn die Menschen die daran geforscht haben, sind auch Gottes Geschöpfe und daher kann man hoffen, das es eine gute Lösung ist. Also Hoffen ist nich Wissen aber es ist ein Weg, denn man beschreiten kann, ohne andere damit in Gefahr zu bringen (Hoffe ich). 

 

7.Mai 2021

Also ich votiere für das nächste Wort des Jahres. Ich meine, das kann gar nicht mehr übertroffen werden:

"Geimpfte und Genesene" . Hört sich doch schon so an wie "Adlige und Fürsten" :-) Aber mal im Ernst... man hat ja Zeit und ab und an schaut man sich ja auch die sogenannten sozialen Medien an. Hä... "Soziale Medien?". Und dann meint man .... facebook, instagram und co... Also wenn ich mal drüber nachdenke, ist das der größte Schwachsinn unserer Zeit... Was bitte soll daran "Sozial" sein. Oft findet man mehr "Assoziales" als umgekehrt. Also ich nutze diese Medien ja auch und wundere mich dann doch, welche ...Macht... diese dann auf die öffentliche Meinung, ja sogar auf eigentlich guten Journalismus haben. Es gibt viel zu viele fakenews. Wie wäre es mit dieser: " Das Coronavirus ist ein Computervirus, welches sich über Handys verbreitet". Sicherlich der größte Schwachsinn aller Zeiten.... obwohl... man könnte es ganz einfach bekämpfen: Handys wegwerfen und fertig. Und dabei gäbe es noch einen supper Nebeneffekt. Fridays for future würden sich freuen. Keine Handys würde sich sofort positiv auf die Umwelt auswirken. Denn die Server brauchen so viel Energie wie.... also ganz, ganz viel :-). Also wer hat wohl dieses fakenews in die Welt gesetzt?... Wohlmöglich Umweltschützer. 

Lieber Gott, wie schön das der Mensch denken kann... bloss was... das ich doch manchmal sonderbar... aber die liebst ja die Vielfalt...

 

4. Mai 2021

Rein in die Kartoffeln.... raus aus den Kartoffeln :-)

Täglich können sich die Vorschriften für Corona ändern... und blicken Sie noch durch. Also ich erinnere mich an die großen Solidaritätsaufforderungen für die "Alten". Die Jungen sollten gefälligst Rücksicht nehmen. Und jetzt: Die Alten sind geimpft und rufen.... Freiheit... Bürgerrechte... wir wollen feiern, reisen und und... !Rücksicht und Solidarität für die Jüngeren ist nicht da. So sieht das aus in unserer Gesellschaft, in unserer Ellenbogengesellschaft. Schade! Also mal gemeinsam was durchalten oder sogar Freiwillig...ha,ha... Freiwillig. Dieses Wort könnte im Duden doch bald wirklich mal gestrichen werden. Weiß doch keiner mehr was das bedeutet... oder? In NRW sind noch keine 10% der Leute vollständig geimpft. Natürlich macht die Wirtschaft druck und das kann ich auch verstehen. Aber genauso hätte man dann sagen können: Wir impfen 25 %der Bevölkerung, und 85% leben mit dem Risiko sich zu erkranken. Überstehen sie die Erkrankung sind sie ja immun. Und wen es erwischt: "Lebensrikiko" ...hauptsache die Wirtschaft läuft wieder... Also kann man machen, muss man aber nicht. Und wie werden wir manipuliert.... ? keine Ahnung... Ach Herr...lass Hirn vom Himmel regnen und segne uns...

 

25. April 2021

Corona hat noch alles im Griff, aber wir können noch Gottesdienste feiern. Also zumindest Outdoor. So war ich heute im Gottesdienst auf dem Kirchplatz. Es war trotz Sonnenschein noch sehr frisch, zumal ich einen Platz im Schatten hatte. Aber es herrschte Abstand und Maskenpflicht und auch gesungen wurde nicht. Dafür gab es eine gute Predigt. Nachdenken über den eigenen Glauben und wie man dazu steht und wie man oder ob man ihn auch selber vertritt. Es war schon interessant und man hat Denkanstöße bekommen. Danke für den schönen Gottesdienst, der zwar nicht wie vorgesehen mit Chor war, dafür aber mich schöner Klavierbegleitung unserer Chorleiterin vom Chor Hangelar-Holzlar, den es ja auch noch gibt. Schön das man zumindest noch draußen gemeinsam Gottesdienst halten kann. 

 17. April 2021

Weiter Äger um ehemaliges Grundstück der Kirchengemeinde. Ein Artikel aus dem Generalanzeiger.

Die Anwohner kommen nicht zur Ruhe. Nach dem Abriss des Melanchthonhauses gibt es keine Ruhe. Das geplante Sozialprojekt eines Jugendhauses gefiel den Nachbarn nicht und es gab einen Protestlauf. In meinen Augen in der heftigen Form zwar nicht nachzuvollziehen aber gut. Das die Axenfeldgesellschaft dann einen Rückzieher gemacht hat kann ich verstehen. Das Projekt sollt sich schlichlich harmonisch mit der Nachbarschaft entwickeln. Aber wenn die Nachbarn nicht wollen und immer Ärger vorhersehbar ist. Dann eben nicht. Der geplante Kindergarten scheiterte an der Einigung mit der Stadt. Na ich nehme mal an, dass die Stadt sicherlich gut mit Kindergärten bestückt ist :-). Und die Axenfeldgesellschaft hat dann ""aufgegeben"" und das Grundstück verkauft. Da haben die Nachbarn sicherlich gejubelt. Hurra...wir bestimmen was hier gebaut wird... nämlich nichts. Aber so ist das eben nicht. Man kann nicht immer bestimmen, was der Nachbar machen darf und was nicht. Dann hätten die "Querdenker-Nachbarn" eben das Grundstück selber kaufen müssen. Nun ist das Grundstück einem Bauträger und was soll ich sagen: Ein Bauträger der will doch tatsächlich ...bauen...! Und was soll ich sagen: "Wie, den Nachbarn gefällt das nicht. Kann ich gar nicht verstehen!"

Also wenn man mich fragt: Pech gehabt...Die erste Lösung wäre vermutlich die Beste gewesen. Und nun ist es so, das man eben manchmal nur zwischen "Pest oder Colera" wählen kann. Herzlichen Glückwunsch.

 Es liegt kein Fluch auf dem Grundstück, es liegt ein ..."Fluch" auf den Menschen, die nie und niemmer zufrieden sind mit dem was sie haben. Mit anderen Worten....willst du deine Ruhe haben... zieh doch irgendwo in die Eifel, weit weg von allen anderen... aber denke daran.... hier stehen Windräder.

 

27.03.2021

Das habe ich beim Stöbern gelesen:

."do ist die länderspezifische Top-Level-Domain (ccTLD) der Dominikanischen Republik. Sie wurde am 25. August 1991 eingeführt und wird von der Päpstlichen Katholischen Universität „Mater et Magistra“ verwaltet.[1] " 

Da kann man mal sehen, wie breit gefächtert die Geschäftsfelder sind.

 

 

18.03.2021

Erfreulich

Da habe ich noch vor ein paar Tagen gedacht, warum die Medien sich vor allem so auf die Kirchenaustritte stürzen, und die positiven Seiten unserer gemeinsamer Kirche nicht benenn. Doch da habe ich dann jetzt tatsächlich in der aktuellen Stunde ein Interview mit der Superindendentin unsers Kirchenkreises gesehen und war hocherfreut. Ein Interview mit einer Pfarrerin in der "höheren Kirchenführung", die jederman zeigt, dass man durchaus in seiner Kirche auch positive Erfahrungen machen kann und man es eben auch mit ....ganz normalen und dennoch außergewöhnlichen ...Menschen zu tun haben kann. Ich habe mich auf jeden Fall gefreut und es hat mir gezeigt, dass zwar nicht alles perfekt ist aber eben doch nicht hoffnungslos, also so wie im normalen Leben eben auch.

 

11.03.2021

Oh wie schön ist Panama

Na... habt ihr das schon einmal gehört. Meine Kinder sind auch mit den Geschichten von Janosch, also mit kleiner Tieger und kleiner Bär aufgewachsen. Heute wird ...Janosch 90... und da kommt einem die Geschichte von oh, wie schön ist Panama gerade recht. In Pandemiezeiten sehnt sich doch so mancher nach einem schönen Urlaub und möchte gerne mal in die Ferne. Das witzige aber ist ja eigentlich das Ende und das passt ja in unsere jetzige Situation wie der Deckel auf den Topf.... Wie war das doch noch: "Zu hause ist es doch am schönesten" :-). Also ich sehe mich dieses Jahr auch nicht auf große Fahrt gehen und sicherlich werde ich die schönen Strandspaziergange am Meer vermissen. Aber wie gesagt: Zu hause ist es auch schön und warum in die Ferne schweifen, wenn das schöne ist so nah. Also anstatt Panama dann eher das Siebengebirge.

 

11.03.21

Ungerecht oder die andere Sichtweise

Der Impfstoff gegen Covid19 ist da.Und wie sollte es auch sein.... es Beginnt der Verteilungskampf..."Die zuerst, dann die....warum nicht ich.... aber ich bin wichtiger... das ist nicht gerecht... die drängeln sich vor...." und so weiter. Da treten Menschen aus der Kirche aus, dabei gibt es so viel zu entdecken. Ich weiß noch als ich das erste Mal dias Gleichnes von den Arbeitern im Weinberg MATTHÄUS 20 gehört habe und dachte mir: Wie ungerecht ist das denn. Als am Abend der Besitzer des Weinberges jedem seinen Lohn gab. Die den ganzen Tag gearbeitet hatten bekamen genau so viel wie die jenigen, die nur wenige Stunden gearbeitet hatten. Der Lohn war ja so ausgemacht. Und dann kamen die Proteste. Ja eigentlich nicht gerecht dachte ich. Und wie sieht es dann heute aus? Jetzt verstehe ich das Gleichnis :-). 

Mit dem Impfstoff ist es genau so. Unsere Regierung besorgt uns den Impfstoff und verspricht, dass jeder der sich impfen will, geimpft wird. Dazu stellt er Regeln auf. Und was machen wir? Meckern und rufen: warum die zuerst und ungerecht und die wähle ich nicht mehr und und und... Was soll das. Das weiß doch eigentlich jeder von und und es ist ein Sprichwort, nicht aus der Bibel, aber es trifft den Nagel auf den Kopf und jeder der noch alle Sinne beisammen hat, kann sich  denken, was damit gemeint ist. Es lautet: "Wer die Musik bestellt, kann auch bestimmen  was gespielt wird."

Beim Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg könnte nämlich genau so etwas gemeint sein. Also Anstatt der Kirche den Rücken zu drehen, sollte man doch vielleicht mal öffters in den Gottesdienst gehen und sich dann genau solche Gleichnisse .

Übrigens möchte ich hier nicht mißverstanden werden. Das Gleichnis sagt nicht darüber aus zu: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Er sagt etwas drüber aus, was man vereinbart hat und was somit rechtmäßig ist. Ob es gerecht oder ungerecht ist, darüber kann man nachdenken. 

 

27.02.21

Kirchenaustritt

Die Skandale von Menschen die für die Kirche tätig sind brechen nicht ab und hier ist Aufklärung nötig. Die Medien stürzen sich darauf und prangern an (sicherlich teilweise zu Recht). In der aktuellen Stunde sehe ich dann ein Interview eines jungen Mannes, der aus seiner Sicht erzählt warum er aus der Kirche austritt. Und auch aus der kathl. Kirche wird ein Mensch befragt. Viele treten aus und weisen auf die Skandale hin. Und da frage ich mich, wo bleibt eigentlich die Berichterstattung der vielen guten Bewegungen und Taten die Menschen in ihrer Kirche, zum großen Teil ehrenamtlich, verrichten. Diese Berichterstattung ist so gut wie gar nicht vorhanden. Sind die Medien nur auf Skandale gepolt. Bringen gute Nachrichten keine Einschaltquoten. Oder hat wer Angst, dass dann doch wieder Menschen in die Kirche eintreten? Aus der Kirche austreten ist einfach. Aber was bedeutet das? Kirche sind die Menschen, die in ihr sind. Wer austritt sagt: damit habe ich nichts zu tun. Aha. Ich nehme mal an, das diese Menschen auch in ihrem nicht kirchlichen Leben so konsequent handeln. Also es sind wahrschenlich die .... Steuerbetrüger.... ersten Grades. Denn ich kann mir gut vorstellen, das gerade diese Leute ja auch sagen: Unser Staat ist der viertgrößte Waffenexporteur der Welt. Dafür zahle ich doch jetzt keine Steuern mehr. Und da die meisten dann doch nicht aus der Staatengemeinschaft austretten wollen, werden die sicher auf andere Weise ihre Ziele verfolgen.

Was ich damit sagen will ist, das ...egal ... in welcher Gemeinschaft wir leben; es keine perfekte Gemeinschaft sein wird. Dazu sind die Menschen viel zu unterschiedlich. Es wird immer etwas positives und negatives geben. Aber wenn viele Menschen das negative erkennen und dann aus der Gemeinschaft austretten anstatt drinnen zu bleiben und das negative bekämpfen, dann ist die wahrscheinlichkeit Größer, das die Negativen Eigenschaften bleiben und an der Macht bleiben und so die unzähligen guten Taten gar nicht beachtet werden. Und das ist Schade. Ich sage.... weglaufen... ist auf Dauer keine Option und in der Evangelischen Kirche hat man zumindest die Wahl... ja die Wahl. Eine demokratische Wahl in der sich jedes Mitglied dann zur Wahl stellen kann oder eben wählen gehen kann. Eine bessere Chance für Veränderungen gibt es nicht. Doch gerade jungen Menschen sage ich: Geht wählen wenn es soweit ist. Wenn nicht... seht wie es mit dem Brexit war... Die alten Strukturen haben gewonnen und vielen Jungen die Zukunft verbaut und das nur, weil die nicht wählen gegangen sind. Also ein Kirchenaustritt wegen einzelner Menschen ist nicht gut... Ich zumindest mache meinen Glauben nicht am Pfarrer oder Bischhof oder Küster oder sonst wen in der Verwaltung fest, sondern an Christus. Darum nennen wir und ja Christen und nicht "Bischhofisten" oder Pfarrer/inenenisten" oder ähliches. Auch ich habe schon negatives in meiner Kirche erlebt aber eben auch viel schönes und positives und Dinge, die man auf jeden Fall unterstüzen sollte. Im Kampf "Gut" gegen "Böse" sollte das Gute die Oberhand gewinnen und das kann es nur, wenn man sich dem nicht entzieht. Gott ist das Leben und da kann man nicht so einfach ....austreten... !

Unser Kirchenkreis

 


 

Systemrelevant

Wir haben in der Pandemie einen Lockdown. Das heißt, das weite Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens "heruntergefahren" werden. Was immer das auch heißen mag. Und in diesem Zusammenhang kommt dann immer wieder das Wort "Systemrelevant" für Menschen die dringend gebraucht werden in den Nachrichten, in den Sprachgebrauch und in unser Gehirn. Es will sich fest setzen und uns sagen: Diese Menschen sind das wichtigste was es gibt. Aber ist das so? Nach meiner Meinung sollte das Wort "Systemrelevant" auf den Index der vorbotenen Wörter, wenn es so etwas gibt. Na.... mal im Ernst. Da sind dann Berufe wie zu Beispiel die Pflegerin und der Pfleger in Altenheimen oder die Beschäftigten im Einzelhandel systemrelevant. Nun lese ich, dass viele auch der Ansicht sind, das Friseure systemrelevant sind. Also, wenn ich mir ansehe, welche Löhne gerade in den "systemrelevanten" Berufen gezahlt werden, frage ich mich, warum dann gerade in diesen Berufen so wenig gezahlt wird. Sind uns die "Systemrelevanten" doch nicht so viel wert? Nach meiner Meinung ist jeder Mensch unbezahlbar und damit wertvoll. Wir alle sind sozusagen ein Geschenk Gottes oder des Lebens selbst. Und Geschenke kann man nicht bezahlen. Und auch in unserem wirtschaftlichen Denken ist jeder Mensch systemrelevant. Auch wenn ich seit Jahren keinen Friseursalon betreten habe und auch noch nicht in einem Pflegeheit bin und eine Schule auch seit längerem nicht besucht habe, muss ich sagen, dass natürlich die Menschen die dort Arbeiten gebraucht werden. Aber genau auch diese Menschen könnten ohne die anderen, also die ? "nicht systemrelevanten" Menschen gar nicht auskommen. Ein Friseur braucht seine Kundschaft und ein Pfleger braucht den zu Pflegenden. Die Lehrer brauchen die Schüler und die Verkäuferin brauch die Zulieferer und die Kunden. Wir alle sind aufeinander angewiesen in der ein oder anderen Art. Wir sollten nicht so tun, als ob es Menschen gibt, die mehr Wert sind als andere. Auch der Obdachlose wird gebraucht um uns zu zeigen, wie gut es uns geht und uns sagt: Jammere nicht, siehe es gibt welche dennen es noch schlimmer geht.

Natürlich erkenne ich an, dass es Menschen gibt, deren Leistung und Genialität einmalig ist und auch in einem gewissen Maß honoriert werden sollte und kann. Doch ich glaube nicht, dass diese Menschen einen größeren Wert haben als andere. Denn auch diese Menschen leben von der Anerkennung und dem Respekt anderer.

Gott hat uns Menschen die Erde gegeben, damit wir auf ihr leben und sie umsorgen. Allen Menschen. Und wenn wir uns bewußt werden, das wir alle, jeder einzelen von uns, verantwortlich sind für unsere Gedanken, für unser Mitgefühl, für unser Tun, dann...ja dann, sind wir im heutigen sprachgebrauch vielleicht "Systemrelevant". 

U.L 


 

Uli und die Christuskirche in Hangelar